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9. Naturbeschreibung. 2 Std. w. Im Sommer: 1. Vierteljahr: Mineralogie. Küdorff, Grundrifs der Mine-ralogie. Krystallographie; allgemeine Eigenschaften der Mineralien; Elemente. 2. Viertel]. Botanik. Leunis,Schulnaturgeschichte II. Einiges aus der Anatomie und Physiologie der Pflanzen, sowie über niedere fürden menschlichen Haushalt wichtige Kryptogamen. — Im Winter: 1. Viertelj. Mineralogie. WichtigeMineralien, besonders die technologisch bedeutsamen Körper. 2. Viertelj. Anthropologie. Wossidlo, Leitfadender Zoologie. Einiges aus der Anatomie und Physiologie des Menschen. Gesundheitslehre.
Abtl. 0 Herr Oberlehrer Dr. Oskar Schultz; Abtl. M im Sommer Herr Oberlehrer Dr. Lachmann,im Winter Herr Oberlehrer Dr. Oskar Schultz.
10. Physik. 3 Std. w. Jochmann, Grundrifs der Experimentalphysik. 1. Halbj.: Allgemeine Eigen-schaften der Körper, Jochm. § 1—14. Die Mechanik der festen, flüssigen und luftförmigen Körper, Jochm.§27 — 31, 34, 36, 37, 40 — 49, 51 — 54, 61, 63; 69—80, 84-87; 88 — 94, 96—105. Übungsaufgaben..—2. Halbj.: Magnetismus, Jochmann § 292—301. Eeibungselektricität §263—291. Ausdehnung der Körperdurch die Wärme, Thermometer, Schmelzen, Sieden, -Jochmann § 196 u. 197. Aus der Lehre vom Licht:Ausbreitung des Lichtes, Schatten, Jochmann § 129—131; Zurückwerfung des Lichtes an ebenen Spiegeln,Jochmann § 135. Brechung des Lichtes, Prisma, Linsen. Zeichnung der durch Linsen hervorgerufenenBilder. Zauberlaterne, Lupe, Mikroskop, Fernrohr.
Abtl. 0 Herr Oberlehrer Dr. Schaf heitlin; Abtl. M Herr Professor Dr. Perlewitz.
Ober-Tertia.
Ordinarius der Abteilung 0 Herr Prof. Dr. Voigt.Ordinarius der Abteilung M Herr Prof. Dr. Blaschke.
1. Religionslehre. 2 Std. w. 1. Halbj.: Zur Erkenntnis des Wesens des Eeiches Gottes wurden ausdem Neuen Testament gelesen die Bergpredigt und Gleichnisreden des Herrn. Wiederholung des Kate-chismus, der Sprüche und Lieder aus den Lehraufgaben von VI und V. Der 42., 51., 90. und 103. Psalmwurden gelernt. — 2. Halbj.: Die Geschichte der Beformation nach Max Lenz, Gesch. der Keformation.Wiederholung des Katechismus, der Sprüche, Lieder und Psalmen der Aufgaben von IV und UIH.
Abtl. 0 im Sommer Herr Oberlehrer Dr. Zemlin, im Winter Herr Prof. Dr. Thieme; Abtl. M imSommer Herr Prof. Dr. Thieme, im Winter Herr Prof. Dr. Krollick.
2. Deutsch. 3 Std. w. W. Schwartz, Leitfaden für den deutschen Unterricht auf Gymnasien. Aufsätzewie in Ulli, hinzu treten Berichte über Selbsterlebtes, auch in Briefform. Vorträge wie in Ulli. 1. Halbj.:Grammatik: Wiederholung, indirekte Eede, konkrete Synonyma. Lektüre wie in Ulli, doch mehr Poetisches.Homers Tlias nach Vofs. Induktiv zu behandelnde Belehrungen aus der Poetik und Bhetorik. 2 Gedichte (ge-lernt): Der King des Polykrates, Pompeji und Herkulanum. — 2. Halbj.: Grammatik: Wiederholung, Lehrevon der Periode, die leichtesten abstrakten Synonyma. Das Lied von der Glocke, Wilhelm Teil. Poetik undBhetorik wie im 1. Halbj. 3 Gedichte (gelernt): Der Fischer, Erlkönig und Sans-souci von Geibel.-
Abtl. 0 Herr Oberlehrer Dr. Julius Schultz; Abtl. M Herr Prof. Dr. Blaschke.
3. Latein. 4 Std. w. J. H. Müllers Grammatik zu Ostermanns lateinischen Übungsbüchern. Ostermann,latein. Übungsbuch, Abtl. IV. Lektüre, 2 Std. w., Caesar, de b. Gall, I, 30 bis Ende, IV bis VI mit Auswahl.Grammatik, 2 St. w., das Wichtigste aus der Tempuslehre und der oratio obliqua. Wiederhol, der syntakt.Begeln. Übersetzungsübungen im Anschlufs an Ostermann. Zweiwöchentlich ein Extemporale oder eineÜbersetzung aus dem Lateinischen.
Abtl. 0 Herr Prof. Dr. Thieme, Abtl. M Herr Prof. Dr. Blaschke.
4. Französisch. 5 Std. w. Plötz, franz. Schulgrammatik. 1. Halbj.: Plötz, Lekt. 1—35 (mit Weglassungvon 11, 14, 25, 29, 32 u. 33): die unregelm. Verben und ihre gebräuchlichsten Komposita, die wichtigstensyntakt. Eegeln über den Gebrauch von avoir und etre, über die reflex. und die unpersönl. Verben, dieunregelm. Pluralbildung der Substantive, die Bildung der weibl. Form des Adjekt, die Adverbien und dieZahlwörter. — 2. Halbj.: Plötz, Lekt. 40 — 57. Die wichtigsten syntakt. Eegeln über die Wortstellung,die Tempus- und Moduslehre (einschl. der Konjunktionen), die Participien. — Lektüre: Charles XII (mitAuswahl). — Gedichte (gelernt): Le Gland et la Citrouille von Lafontaine und Les Oiseaux von Beranger.— Im 2. Halbj. mündl. u. schriftl. Übersetzungen nach Wüllenweber, Übungsbuch. Monatlich 3 Klassen-arbeiten. Abtl. 0 Herr Prof. Dr. Voigt;
Abtl. M im Sommer Herr Oberlehrer Dr. Zemlin, im Winter Herr Hilfslehrer K o e p p e n.
5. Englisch. 3 Std. w. 1. Halbj.: Wiederhol, der Formenlehre, besonders der Zahlwörter und derunregelm. Verba. Von der Syntax im Anschlufs an die Lektüre das Wichtigste aus der Lehre vom Verbumund seiner Eektion, dem Infinitiv, Gerundium und Particip. — 2. Halbj.: Die Hilfsverben, Pronomina,unregelmäfsigen Verben und Modi. — Lese- und Sprechübungen, schriftliche und mündliche Über-setzungen in das Englische und aus dem Englischen im Anschlufs an Schmidt I § 13 — 21. Lektüre:Schmidt I, Anhang, Lesestücke 30 — 42. Gedichte (gelernt): The Emperor's Bird's-Nest von Longfellowund Eule Britannia von Thomson. Wiederhol, der früher gelernten Gedichte. Monatlich 3 häusliche Arbeitenoder Klassenarbeiten. Abtl 0 im Sommer Herr Prof. Dr. Bieling, im Winter Herr Kandidat Simon;
Abtl. M Herr Hilfslehrer Koeppen.