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Die Cronica van der// hilliger Stat Coellen : Sancta Colonia diceris. quia sanguine tincta// Sanctorum. meritis quo[rum] stas vndiq[ue] cincta
Entstehung
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CCCXIIr
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Nicolaus. v. der. CCxix. pays.Dederich. ij. Greuē vā Moerſſ. der. lix. byſſchoff zo Coellen

CCCxij

der ind Abt zo Spāheym her Iohānes vā Trettenheym. Itē deſe hoichwyrdige kūſtvurß is vonden aller eyrſt in Duytſchlant tzo Mentz am Rijne. Ind dat is d̓ duytſchſcher nacion eyn groiſſe eirlicheit dat ſulche ſynrijche mynſchen ſyn dae tzo vyndē. Inddat is geſchiet by den iairen vns heren/ anno dn̄i. MCCCCxl. ind vā der zijt an bismen ſchreue. l. wart vnderſoicht die kunſt ind wat dair zo gehoirt. Ind in den iaitē vnsheren do men ſchreyff. MCCCC.l. do was eyn gulden iair/ do began men tzo druckenind was dat eyrſte boich dat men druckde die Bybel zo latijn/ ind wart gedruckt mit eynre grouer ſchrifft. as is die ſchrifft dae men nu Myſſeboicher mit druckt. Item wie waildie kunſt is vonden tzo Mentz/ als vurß vp die wijſe/ als dan nu gemeynlich gebruichtwirt/ ſo is doch die eyrſte vurbyldung vonden in Hollant vyſſ den Donaten/ die daeſelffſt vur der tzijt gedruckt ſyn. Ind vā ind vyſſ den is genōmen dat begynne der vurßkunſt. ind is vill meyſterlicher ind ſubtilicher vonden dan die ſelue manier was/ vnd yelenger ye mere kunſtlicher wurden. Item eynre genant Omnebonū der ſchrijfft in eynrevurrede vp dat boich Quintilianus genoempt. vnd ouch in anderen meir boich er/ dat eȳWale vyſſ Vranckrijch/ genant Nicolaus genſon haue alre eyrſt deſe meyſterliche kūſtvonden/ mer dat is offenbairlich gelogen. want Sij ſyn noch jm leuen die dat getzuigedat men boicher druckte tzo Venedige/ ee der vurß Nicolaus genſon dar quame/ dair hebegan ſchrifft zo ſnijden vnd bereyden. Mer der eyrſte vynder der druckerye is geweſt eynBurger tzo Mentz. ind was geboren vā Straißburch. ind hieſch joncker Iohan Gudenburch Itē vā Mentz is die vurß kūſt komen alre eyrſt tzo Coellē. Dairnae tzo Straiſburch/ ind dairnaetzo Venedige. Dat begynne ind vortganck der vurß kunſt hait myrmūtlich vertzelt d̓ Eirſame man Meyſter Vlrich tzell vā Hanauwe. boich drucker zoCoellē noch zertzijt. anno. MCCCCxcix. durch den die kunſt vurß is zo Coellē bomē.Item idt ſyn ouch eyndeill vurwigziger man. vnd die ſagen. men haue ouch vurmailsboicher gedruckt/ mer dat is niet wair. want men vynt in geynen landen der boicher dietzo den ſeluen tzijden gedruckt ſyn. Ouch ſyn vill boicher vertzuckt vnd verloren/ die mennyrgens vynden kan/ vmb dat der ſo wenich geſchreuē was/ as dat groiſte deyll die Titus Liuiꝰ gemacht hait. Item die boicher vā dem gemeynē goide die Tulliꝰ gemachthait. Item die boicher van den ſtrijden der Duytſchen mit den Romeren ⁊c. di Plinius gemacht hait van den men wenich off gātz niet vint Itē deſe nutzliche ind gotlichekunſt hait achterſprecher/ as all and̓ dynge. jnd dat geſchuyt as mich dūckt altzo vnbillich. want die dynge die men leirt ind die verdienſtlich ſyn tzo ouerleſen vnd zo ouerdēcken/ die ſall men niet verbieden. wat is nutzlicher ind heylſamer/ dan ſich bekūmerē mitden dyngen die got antreffen ind vnſer ſelicheit. Sij verſtain niet all die hillige ſchrifftin latijn/ die ſij kunnē leſen. Alſo geſchiet ouch den die die ſelue ſcbrifft geduytſcht leſen.Mer wolden ſij beyde vlijſſ ankeren/ ſo ſullen beyde d̓ latijnſch ind d̓ duytſch groiſſen verſtant ind ſueſſicheit kriegen. as ich dick ind vill vā geiſtlichen perſonē gehoirt haue/ dyealtzo ynnichlich ind dapperlich vā geiſtlichē dyngē ſpraich hielden. Ind deſe vngunſticheit geſchiet d̓ groiſte deyl vā den vngeleirden/ die vā rechter leuwicheit ind vnwiſſen/heit/ niet kunnē antwerden wan ſij gefraeget werdē vā goidē luden vā den vurß dyngenind alſo vſchemt werdē. Eyndeill and̓ beſorgē idt kōme eȳ dwalunge vnd yrrung dairvyſſ. Mer dat is ſo balde widderlacht durch die geleirdē off dat alſo queme. Item it isniet vill geſyen off gehoirt dat ketzerie ſij entſprūgē vā dē gemeynē volck. mer gemeyn/lich ind allermeyſt vyſſ dē vurwittzigē geleirdē. Desgelijchē ſyn eyndeill die meynē dieꝟmēnichfeldigūge d̓ boicher ſij ſchedelich. jch wolde gerne hoirē wairūb. Vā d̓ genre wegen die kunſt ind ere lieffhauē. is idt nu eȳ angeneme guldē ind ſelige tzijt/ dat ſij den aeker yrs verſtantz moegē plantzē vn̄ beſeen mit ſo vntzelligem wūderlichen ſaemē off ouchverluchtē yrē verſtant mit ſo māchen gotlichē ſtrailen. Mer vā den genē die kunſt nietlieffhauē noch yr ſele/ ſage ich. Willē ſij ſij moegē mit haluer arheit ſo vill lerē/ in eyn-

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