Gregorius. x. der. Cxcij. paysEngelbrecht. ij. van Ualckenburch der. li. byſſchoff zo Coellen.
CCxxxiiij
Ouch wye ſy dich mit dem mūde mȳnenNu helpt yr all gelijch eȳ dem anderē radēWye yr vch ind vr Stat vur ſchadenArre hertze meynt eyn ander bynnenBidt den vad̓/ den ſon/ den hilligē geiſtBehuet. ind behalt vre ereManlich ſyn hertze dair tzo kereWant ſy drij vermoegen alre meiſtHaldt vriede vnder vch dat is myn raitInd die reyne maget vrieWant die werlt in vnvrieden ſtaitDie moder gotz ſent MarieGedenckt wat ſpiels mit vch gedrieuenDat Sij vch rechten vrede verlieHye bevoeren ſij/ were Coelne bleuenEyn hertze/ wille/ ind eynen moytAls etzliche meynden/ die reyne StatInd den tzo allen dyngen goytGot ſall dyr vmb dyn reyn leuenAlſo gewunnen durch eyn gatDat ſult yr wiſſen ſicherlichDen ewelichen vrieden geuenIn Coelne en were noch arm noch rijchIch wene/ he des vrōme nie en gewanAls ich van buyſſen hain vernōmenWere zo arge vp Coellen ye idt beganIn landen dair ich in byn komenIch ſach Burge machen begynnenHe enwere ſicherliche bleuenIch ſach ſy ouch brechen vnd wynnenDae men Coelne mit wainde dwingēVntliuet vntguet ind verdreuen¶ Nu rade ich Coelne wes in huedenInd vyſſ ſyme rechten bryngenWes dae zo vnrecht wirt begunnenVur dē die dich do woulden vntguedenDae is ſelden ere mit gewunnen¶ Vyſſ deſen vurß worden is zo myrcken zom eyrſten dat des vngelucks die Burgereind die gemeynde/ beyde in der ſchult waren/ weren Sij eyns bleuē. ſo en were des gheynnoit geweſt/ hedden die vyande ouerhant genomen in der tzweydracht/ vnd alſo tuſſchenkalff ind koe die Stat Coellen in kregen. ſo weren Edel Ritter ind knecht ind der StatBurger mit der gantzer gemeynde vnterfft vn̄ gantz eygen wurden. Auer got wolde Sylaiſſen ſyen/ dat he eynicheit van yn in der hilliger Stat gehaldē will hauen/ vnd niet inhomoit dae eynre dem anderē zo goit will ſyn. ſonder by gemeynen eyndrechtigen Burgeren dae by blijuen goit Stede in eren ſtain.Zom anderen ſo is zo myrcken wye vneyns die ouerſten ind gemeynde vnder ſich warennochtant do die noit an ſtieſſe. do wurdē Sy eyns yren vlecken tzo behalden. dat alleyndie gotz genade vuegde. want werē Sy dae niet eyns wurden/ ſo were Coellen verlorenwurden. Got is der dem man alle ere zo ſchrijuen mach ind ſall/ ind wem Sy got ganDie ouerſtoultzen mit yren zohalderē leden genoich vmb der Stat ere/ ind yrre vryheitzo behaldē. Mer hette die gemeynde im leſtē yr truwe an yn ind an der Stat beſt niet bewijſt. ſo wer Coellen verloren wurden.Zom derdē is hie zo myrckē wye Coellē hye wederūb quame an ſyn vryheit mit werender hant. Vnrecht lach ned̓. vn̄ got halp ſynē aldē vrundē yr noit ouerwynnē. Ind quāwed̓ an yr priuilegien. die Sy vur. iij. hōdert iairē vā Otto dē Roidē keyſer ietfangenhadde vn̄ vā allē anderē beſtediget bis vp keyſer Frederich vnd konȳck Maximilianusnae d̓ hant bis vp deſe zijt louelichē vā allen keyſerē beueſtiget. Sonderlinge durch keyſer karle dē. iiij. Anno dn̄i. MCCCvj. iair. do he geboit So wer eynich des Rijchsgelidder mit vnrecht druckt/ den will he geſtraifft hauē in dem hoechſtē grade mit demſwerde/ genāt dat vnrecht Crimen leſe maieſtatis. Coellen is eȳ wairafftich gelyt desRoēſchē Rijchs corpꝰ/ d̓. iiij. Coloni/ eȳ buwhere mit Saltzburch Regēſburch Coſtentz/ an der ordenungen des Roemſchē rijchs. Der ſelue karolꝰ wil ouch des hilligenRoemſchē Rijchs gelidd̓ niet gedeylt noch vā eȳ geſcheydē hauē. dat zo tzijden durchdie ouerſtē herē des Rijchs wenich angeſien wirt/ eyde geloeffde ind vryheyt des hilligēRoemſchē rijchs zo behaldē nae ingeſatzten aldē Statutē/ vnd ſonderlingē reformaciekeyſer Frederichs des. iij. dair geſatzt ind geſloſſen is/ dat niemāt den anderē an grijffenſall/ noch ſyn vyāt werdē/ hehaue dan vollichlichē vur an gedain nae inhalt des vurß
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