Frederich. ij. hertzoch van Sidallen keyſer van RomeSent Lodowich. Ronynck van vranckrijch
dem ſchenckde he/ ind meynt ſo he prieſter were/ ſo wer he wyrdiger dan der keyſer.Man lieſt van keyſer karll dat he tzo diſſche nūmer Prieſter vnder eme lieſſ ſitzendan bouen yn/ in dat eirlichſte ende off ſtat. ind ſo van anderen vill/ want yr wercke is dieSacramente zo reychen. ſelen wynnen. ind werntlichs Regimentz ledich zo ſtain. Alsdie lieuen hilligen byſſchoff vurß in ſo vill Sij des tzijtlichen Regimentz ledich moichten ſyn/ warden ſij alleyne vp ſelen gewȳne ind ſtaichen ſich niet in ſachen/ die yn niet zoſtonden. Der keyſer der eyn here d̓ werlt is in werntlichen ſachen/ ſall ſyn eyn beſchyrmer der hilligen kyrchen. Ind he is ouch eyn vayt der hilligen kyrchen als in geiſtlichenrechten geſchreuen is jm Decretale/ jm eyrſten van der kuer. He heiſcht ouch ey Edelvader ind konynck as geſchreuē is in der. lxiij. vnderſcheyt/ want he mit dem ſwerde vn̄keyſerrechte vā keyſerlicher machte yedermā beſchermen ſall. He wirt ouch genoemptind geheiſchen eyn here der werlt. want he allen konyngen ind furſten jm tzijtlichen Regiment mit rechte bouen geyt ind heyrſte. vnd yn allen hait gerechticheit vnd gelijcheitzo bieden/ als die keyſer rechte dat clair inhalden. Deſe tzwen ſtaede hait Conſtantinus der groiſſe louelichen vp gericht nae vill veruolgunge der Criſtenheit. He vndergaff ſich dem Pays Silueſter ſo gantz in gehorſamheit als eyn diener. Ind ſent Silueſter bewijſt ſich weder dem keyſer/ als wer he ſyn Capellain vnd knecht geweſt. Heyachte alle tzijtliche goide as geſtuppe. Deſe aller groiſte ampt als ſonne ind maen quamen ouer eyn/ den hilligen Criſten gelouuen vp zo richten/ der ſo vill vnderdruckungengehat hadde/ ind dae behielt der pays volkomen gehorſamheit ouer alle geleuuige Criſten in geiſtlichen ſachen. ind der keyſer behielt alle gericht ind gerechticheit in werentlichen ſachen/ vp dat Sij beyde mit lieffden vnd eren/ eyn dem anderen tzo hulpe komenmoichten. Ar hertz was in got.Ilche lieffde ind eyndracht der hilliger kyrchen as vurß ind ouch nae voulgetEdOa dicke gebrochen is/ int gemeyn vnd in ſonderheit. Die ſachen wairumb ſyntI Ado deſe. Zom eyrſten durch die Tyranuien viller ouerſten ind die vngehorſamheit der vnderdanen. Zom anderen maill durch die ouerſten/ die dae eynre dēanderen affbrechen/ dat ſelue dat yn van ordenunge vnd ſtaetz wegen zo geboert/ als daseyn gelyt dem anderen ſyn krafft ind macht aue nympt ind an ſich brenget. Zom derdendie vnderſcheyden vermēgunge beyder ſwerder geiſtlichs ind werltlichs ſtaetz. Zom vierden die heirſchunge der duuels kyndere ouer die kyndere des gotlichen erffs. So nu alltdat vnder dem Rijch niet alleyn/ ſonder vnd̓ dem hemel/ niet ſtantafftich mer vergencklich is/ ind durch die vnrgeroirten puntten/ konynckrijche lande vnd lude aue gaent verſtoert ind zo niet werden. mach men beſien in allen vurgeſchreuē puntten/ die Stat vaCoellen berorende. wye gebderlichen Sij ſich van begynne bis noch her zo deſer tzijt vn̄der den tzwen hoeffden der hilliger kyrchen gehaldē haue. Men vynt niet ſydder Cotlen Criſten wurden is/ dat Sij van Criſtus gelouuen geuallen ſij. alſo zo verſtain dateynighe veruolgunghe van den Burgeren der Stat off vyſſ der Stat geſchiet ſy vydie Criſten. all hait die vurß Stat ind die jnwoner in der tzijt der groiſſer veruolgugdie die Roēſchen keyſer eyndeyll gedain hauen. ſich geleden vnder den heydenſchen vn̄vncriſtlichē regentē. Ind hier vyſſ er volget ſich dat. Wye waill vill hilligen vn̄ merteler in puluer zo Coellen raſten/ die dae gemartelt off dair van gode gefueget ſyn. datnochtant die Burger nye gheynē hilligen zo dem doit bracht haue. Ouch vynt ſich darin werntlichen ſachen/ dat Sij alle tzijt nae veranderungē des Rijchs vnd̓ dem ddhals eyn Rijche gevriede Stat eirlichē ſich gehalden ind geſtanden hait. Dairub Coetlen voirt dat waepen der hoechſter Eeren/ dat vam hymell is gebracht der drijer gutden Crone in eym ſchilde wijß ind roit. durch die reynicheit der. xj. duſent meyde/ ind ader merteler/ die yr bloit dae vergoſſen hauen. Vyſſ dem alle waill tzo proeuen is. dat