Mauritzen
CIXIIII.
ein hertzog inuen was. vnd gebotē in das ermit allen den ſeinen kem. Da kam ſant Mauritz mit eine groſſen volck. der warē ſechßtauſent vnd ſechßhundert vnd ſechßvndſechtzitman̄. vnd was Mauricius vn̄ Exuperius. Cōdidus vnd Innocentius. Victor vnd Cōſtantinus. Die ſechß man̄ waren herren vber dyeandern. vnd yeglicher der man̄ eiuer het tauſent vnd hundert vn̄ zehen man̄ vnder im. vn̄kamen mit groſſer herrſchafft zu den keyſernvnd doch den criſtē nit zu leyd. wan̄ ſant mauricius vnd dy andern herren vnd ir geſind waren all criſten. vnd hetten gott lieb. vnd warengroͤſſer an dem leyb dan̄ auder leut vnd kuͤnerreſcher. witziger vn̄ friſcher dann ander leut.Vnd da dy ſchar zu hoff kam. da was ir Dyocletianus gar fro. vn̄ hieß Maximianū vberal mit den herren reyten das ſy die Chriſtenzwungen das ſy den abgoͤttern opffertē. Danam Maximianus das here mit im. vnd kaimauff den weg vnd wolt do den abgoͤttern opffern. da macht ſich ſant Mauricius mit ſeinēheer von im vnd reyt zu dem babſt Marcelliano der ſaget in das gottes wort mit gantzentrewen vor. der ſprach zu in. Lieben kind laſteuch des criſten gelaubens nyemant beraubēvnd leydet ee den tod vmb die ewigē freud dyeuch dort in dem hymelreych wirt. vō dē troſtwurden ſy all gar kuͤn.¶ Nun ward Maximiano von ſant Mauritzen vnd von ſeinē here geſaget dz ſy criſtenweren vnd dz ſy darumb von im gewichē weren. das ſy ſeiuen goͤttern nit wolten opffern.Das thet im zorn vnd ſandt zu in. vnd embotin das ſy zu im kemen vnd ſeinen goͤttern opfferten. da embotē ſy im hinwider. ſy hette ſichzu criſtem gelauben verbunden dauon woltenſy den abgoͤttern nit opffern. Da er das hoͤrtda ward er gar zornig. vnd embot in. vn̄ woltēſy iren gelauben nicht laſſen vnnd wolten imnit volgen. ſo ſolt man ye dē zehende man vnder irem here toͤdten. dz ſaget man ſant mauritzen vnd irem here. Da waren ſy veſt an irēgelauben. vnd lieſſen ſchilt vnd ſchwert fare.vnd reckten ir helß dar gar willigklichen. Daprach ſant Mauritz zu ſeiner ritterſchafft.Wol mir das ich ſihe das ir als ſtarck an criſtem gelauben ſeyt dz ir den tod nit furchtet.des keyſers dienern. wir wolvnd ſprach daerweren mit vnſer groſſenten vns ewer
riterſchafft ſo leyden wit gem durch got. datoͤttet man ye den zehenden man vnder in. daward ſant Mauritz auch erſchlagē. darnachſprach d̓ keyſer zu ſeinen dienern. woͤllen ſy vn̄ſer goͤtter noch nit anbetē. ſo erſchlacht aberden zehendē. des erſchracken ſy aber nit. vnndwaren veſt an got. vnd ſprach Exuperius. wpirſollen vns wappnen mit gedult vn̄ mit demutvnſerm herrē Ieſu criſto zu lob. vnd ſollē demkeyſer heyßen ſagen dz wir vns des criſtē gelaubens nyemantz laſſen berauben. vnd ſeindbereyt zu leyden alles dz dz got loblich iſt. vn̄da man dz dē keyſer ſaget da ward er gar zornig. vnd reyt zu den criſten. da vielen ſy all froͤlichen auff ire knye vnd opfferten ſich dē almechtigen gott. Da ſchlug man ſy all zu todt.da furen ire ſelē zu den ewigen freuden. Daswz nach Criſti geburt zweyhundert vn̄ achtzig iar. da namen dy heydē ir gewand vn̄ teylten es vnder ſich vnd ſaſſen bey den totte criſten vnd aſſen vnd truncken.¶ Damach ſchier da reyt ein ritter da fürd̓fraget ſy was ſy freud bey den totten moͤchten gehaben. Da ſprachen ſy. Es ſeind criſtē.Da ſeufftzet er vnnd ſprach. Owe dz ich nitauch hie bin geweſen ſo wer ich mit in zu gotkummen zu den ewigen freuden. vn̄ er ſprachda. Nun wolt got das ich hye bey in lege ſower ich vor gottes angeſiht als die mit im vereynet ſein. da ſprachen dy heydē. Begereſt dudes todes des wirſt du hie noch wol geweredDa ſprach er. nun muͦß gottes will an mir ergeen vnd recket ſein hertz vnd ſeine augen gegen got. Da ſchlugen in die heyden zutod. dafur ſein ſel zu den ewigen freuden. Oarnachſtarb Maximianus an einem galgen das heter an manigem heyligen verdienet. Wann erwas an vil criſten ſchuldig. das muͦß er ewig.klichen buͤſſen in d̓ helle.¶ Eines mals wz ein vntugentſamer boͤßerhoffertiger pfaff. der krieget lang vmb eynpfarr. da er nun lang gekrieget hett. da wardſie im. die felb pfarr was in des heyligen herren ſant Mauritzen ere geweyhet. vn̄ zu eynemal laß man das ewangelium zu der meſß dzda ſpricht. Wer ſich ethoͤhet der wirt genydert. da lachet d̓ pfaff als ein aff. vn̄ ſprach.Dye wort ſein gelogen wann het ich mich gedemuͤtiget ſo wer ich von den eren geſtoſſenwordē Aber da ich mit groſſerhoffart kae-