Bominico prediger ordens
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wuſch dem ſiechen allen ſeynen leyb da warder zuhand geſundt. Da daucht den ſiechen imgeb ſant Vominicus zwelff brieff die hieß erin tragen in zwelff prouincia zu capitel das ſydas zeychen von im verkunten. Da greyff ernach den brieffen vnd fand keinen. damit erwacht er vnd was geſundt worden. da was ergar fro vnd ſaget das zeychen den predigernvnd den barfußren vnd dancket ſant dominicoſeiner genaden.Es was ein ſchuler von ſpangen lannd derhieß Niclaus d̓ lag durch lernung in Bononia d̓ ward ſiech vn̄ lag vō ſant Michels tagbiß zu pfingſten. da wurden im ſein huͤff durkel den halff keyn ertzney der hoͤrt wie gar vilgenaden ſant dominicus dē thet die in anruͤfften. Da rufft er in auch mit groſſem ernſt an.vn̄ maß eine dacht vmb ſich vn̄ hieß ein kertzēdaruber machen vnd hieß dy tag vn̄ nacht beyſeinem grab brennen. vn̄ ruffet in mit ernſt anvnd ſprach. Herr ſant Dominice. Ich bin hyelang ſiech geweſen vnd gelegen on allen troſthilff mir das ich geſund werd durch alle dy genaden die dir got getan hat. vnd da er das geſprach da tufft er mit lautter ſtym vnd ſprachEs hat got wunder an mir getan. wan̄ ich bingeſundt worden. des ſag ich got lob vn̄ danckvnd dē lieben herren ſant dominico. vnd ſtundauff vnd gieng zu ſeine munſter vnd ſagt denbruͤdern das zeychen das er an im getan hett.vnd dienet im furbaß mit vleyß. ¶ Bey demmeer da leyt ein ſtat dy heyſt Carpis vō d̓ furein kyle mit menſchen vnd mit gut. vnd woltengen genaw faren. vnd die weil ſy furē da kamein groß ſturmwetter da waren ſye in groſſenengſten vnd forchten ſy muften all ſterbē. Darufften ſy all got an vnd vil heyligen dz halfſie alles nit. Da was ein leyenbruder bey in d̓ſprach. Wir ſollen all ſant dominicu anruffenvnd follen in bitten dz er vns allen auß dyſennoten helff vnd ſollen im geloben das wir imzu Genaw etwas zu eren wollen thun da hetter ein kirchen. da volgten ſie im vnd rufften inan vnd gelobten im dz er in auß der not hulffſo wolten ſie mit andacht vnd mit brinnendenkertzen zu ſeiner kirchen wallē vn̄ barfuß kummen da gelag der ſturmwint vnd ward dz weter ſtil. da wurden ſy gar fro vnd dauckten gotvnd ſant domnico irr genadē vnd volbrachtēir gelubt.
¶ Eines mals da was ein reicher froͤlicheriungling der hieß Sandar der ward̓ ſiech vn̄wolt ſterben vn̄ ſah vil veind bey ſeinē bett. daerſchrack er ſer. wan es waren ſeiner ſund garvil. vnd ſahe das er verdampt wz vn̄ der hymliſchen freud embere muſt. da wz im gar leydvnd was in groſſen engſten vn̄ gedacht an diegroſſen genad dy ſant dominicus dē menſchēthet vnd rufft in an mit ernſt vnd bat in durchſein heyligkeit das er im vmb got erwurb friſtſeines lebens ſo wolt er ſich beſſern. da ſah erein prediger vor im ſteen recht als ſant dominicus was. vnd ſah dz er die veind all mit ſeyner kappen von im treyb. Vnd ſprach zu demſiechen ſteeauff vnd biß geſundt vnd laß demboͤſes leben vnd beſſer dich. wan̄ dir hat gottfriſt geben. da ſtund er auff wolgeſundt vnnddancket got vnd im der genaden.¶ In der ſtat zu Plecie was ein reicher burger der gab nit gern durch got. vnnd trachtetnur wie er vil gutz gewunne der hett ein gutefrawen die was barmhertzig vnd gab gerendurch got. das thet dem man gar zoren. Nunbeychtet dy fraw dē predigern vn̄ thet in gargutlich. Iu eine mal da hetten dy prediger nitweyn. Da ſandt in dy fraw des beſten weynsmit forchten auß dē vaß heymlich vor dē man̄Darnach hieß im der man des ſelben weynsauch bringen. da wolt dye fraro wenen es wermer in dem vaß vnd hieß ein meyd des ſelbenweyns bringen. vnd da ſie zu dem vaß kam dafand ſie nur heffen. das ſagt ſy d̓ frawē heymlichē. da erſchrack ſie gar ſer vnd ſprach. beſihob du icht mer vindeſt vnnd gieng an ir gebetvnd rufft ſant dominicū mit ernſt an vn̄ bat indas er ir auß d̓ not huͤlff das ir man nicht zornig wurd. vnd ſaudt die meyd zu dē drittē maldar. da giēg ſy wiligklich fur dz vaß da fandſy es vol gutes weyns. vn̄ da in d̓ man getrackda wundert in ſer dz d̓ weyn als gut wvas. Darechnet dy fraro das ſy vnd ir man vn̄ ire kindvnd die prediger vier monat hetten auß demvaß getruncken. Da d̓ man das hoͤret da warder als goͤtlich vnnd als milt das er furbaß nitzurnet wie vil dy fraw durch got gab. Da namen ſy zuͦ an miltigkeit vnd hetten got lieb.¶ Ein frawo het ein tochter dy wz in der ſtatAuguſta. die fraw het ſant domnieu gar lieb.vn̄ dienet im mit almuſen vnd mit kirche geenvnd het dy tochter auch lieb. da ſie nin zu ren