Druckschrift 
Legenda aurea, deutsch
Seite
XCVIIv
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Borrfert

nyder legen vnd den̄ nach meinē rat dy mettenverſchlaffen oder dz ſy treg auff ſteend oderſaͤumlichen zu kor geen. da fürt in ſant dominicus in̄ kor. vn̄ fraget in wz ſein gewin do wer.da ſprach der boͤß geyſt. da ſchaff ich das ſyeir ſchweygen zerbrechen od̓ bald auß dem korgeen. oder treglichen ſteen on alle andacht vn̄nit ſingen. Da fuͤrt in ſant Sominicus in dasrefectori vnd fraget in was ſein gewin̄ do werDa ſprach der boͤß geyſt. do ſchaff ich das dybruͤder mer eſſens da nemen denn in nuͤtz iſt.dan̄ ſo werden ſy von der koſt beſchwert. vnndmuͤgen got deſter mynder dienen. Da furt inſant Somimcus in das redhauß vn̄ fraget inwas dafelbſt ſein gewin were. Da kittret derveind vnd ſprach. Ha ha das hauß iſt gar nahēt mein. wan ſy ſagē hie gar vil vnnutzer redvnd fragen was vberal in der welt ſey vnd reden vil vnnutzer wort. Da fuͤrt er in in das capitel. do ſchrey der veind laut hie iſt mein arbeyt vmbſunſt. wan wz ich vberal gewinne dzverleuß ich hie. roan man ſtraffet ſy vnd rugetſy vnnd buͤſt ſy hie vmb ir ſund. vnd fuͤr da mitgroſſem geſchrey auß. Gott thet vil zeychen vnd wunders durchden heyligē herren ſant Sominicū. da er giegpredigen durch dy ſtet in welſchē landen. Dagieng er zu einer zeyt mit brud̓ berchtram. daward es regnen. da ſahen ſye weder verr nochnahent kein vnderflucht. da thet ſant dominicus ſeinē heyligē ſegen da hoͤrt das wetter vn̄der regen ob in auff vn̄ dreyer ellen lanck hinder in vnd vor in das ſy gienge geleich als vnder einē dach. Es geſchach auch offt das ſantdominicus vnd ſein geſellen von dē regen naßwurden vn̄ wen ſy des nachtes an die herbergkamē ſo ſaſſen ſy zuͦ dē feuer. ſo gieng er alſonaſſer an ſein andacht. vn̄ wen ſy auff ſtundenſo wz ſein gewandt als trucken als d̓ andern. Iu einen zeyten da kam ein knab in ſeinenorde den lockten ſein geſellen dz er nur herwider auß wolt. vnd ſprach dz man im ſeine weltliche kleyder wider geb. Da ſprach er ſein gebet zu got vnd hieß im dy kleyder bringen vndda er das hembd anlegt vnd die andern kleyd̓auch wolt anlegen. Da ſchrey er waffen michbrennt dz hembd als ob es gluͤ ich mag es niterleyden ich wil nymmer vrlaub in dy welt nemen vnd zoch das hembd wider ab. vnd legetden orden an vnd beleyb ein guter frumer mu

nich in dem kloſter.Eines nachtes da hettē ſich die bruͤder gelegt da ward ein Confers mit dem veind behafft der muet in gar ſere. da hieß in ſant Dominicus fur den altar tragen dz theten ſy. Daſprach ſāt dominicus. ſag mir du boͤßer geyſtwarumb du die creatur muͤeſt dy got ſelber zuſeinē lob geſchaffen hat. vnd wie du in dē bruder kummen ſeyſt. Da ſprach der veind er hattwol verdienet was ich im thu. Waun er trancknechten on vrlaub in der ſtat vnd vergaß auchdes creutzes ſegen. da kam ich in dz trinckfaßvnd fur ii iij. da er das geredt da fur der boͤßgeyſt auß vn̄ leuten dy bruͤd̓ metten vn̄ mochtboy der heyligkeit nit beleyben. Sant Dominicus fur eines mals in einemſchiff über ein waſſer da vorderet d̓ ſchiffmāſeinē lon von im. da ſprach er ich wil got gernfur dich biten das er dir dye hymliſchen krongeb. da ward der ſchiffman zornig vnd fiengin bey der kappen vnnd ſchrey laut die kron iſtals verr dz man ir nit ſiht vn̄ ergreyffen magir fart mit nichte alſo hin ir muͤſt mir vor meinlon geben des wil ich mit emberē. da rufft ſantdominicus vnſern herren mit groſſer andachtan vnd ſah nyder auff die erde da lag ein guldiner pfennig vor im. da ſprach er zu dē man̄.ſih freund da ligt dein lon dē nym vn̄ zurn nit.vnd danck got ſeiner genaden. Eines tags da het er zu Voloß gepredigtauff dy ketzer vnd betet da nach der predig inder kirchen vnd bat fuͤr dy ſunder nach ſeinergewonheit. da kamē newon̄ erber frawē von d̓ſtat vnd vielen für in nyder. vn̄ ſprachen. hilffvns reyner gottes knecht vnd was du geprediget haſt dz iſt alles war. wan̄ wir ſein lang betrogen geweſen hilff vns dz vns d̓ criſten gelaub bekant werde. da ſah er auff zu got vnndbat mit andacht fur die betrogen frawen. vn̄ſprach da zu in. Ich verkund euch den warengelauben vnd wil euch den zeygen dē ir gedienet habt wie er geſtalt iſt. vnd zuhand ſtund d̓veind vor in in einer katzen geſtalt. vnnd wasgroß als ein hund. vn̄ het ein weytes maul vndein breyte lange zungen vn̄ ſchmecket im ſeinaten greulichen. vn̄ ſein auge waren feurin vn̄was greulicher dan̄ ye keyn tyer. vnd da in diefrawen wol hettē geſehē da fur er in dē gipffel an dē gloekenſeyl auff. da ſprach ſant dominicus zu in habt ir in nu wol geſchē wem ir