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Legenda aurea, deutsch
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Micrſt

Eines mals da kam vnſer lieber herr zu ſantPeter in die ſtat capharnaum. vnd da ſprachēdie meuſchen die den zol einnamen zu dem lieben herrēe ſant peter. Ewer meyſter hat vns dēzol nit geben. da ſprach Petrus. es iſt war. daſy nun in das hauß kamen. Da furkam in Ieſus mit der rod. vnd ſprach zu im Symon wesduncket dich. Die kunig diſes erdtrichs vonwem nemen ſie den zol von iren kinden od̓ vonden fremden. Da ſprach ſant peter. Von denfremden. Da ſprach Ieſus. dauon ſo ſeind diekind frey. Aber dauon das wir ſy nit ergern ſonym deinen hammen vnd gee zu dem meer. vn̄d̓ erſt viſch d̓ darein kumpt dē thu ſeinē mūdtauff. ſo findeſt du einen pfennig darinnen dēgib fur mich vnd fur dich. das thet ſant peter.darnach fragt er in. vn̄ ſprach. Herr wen meinbrud̓ wid̓ mich ſundet. wie offt ſol ich imß vergebē ſibē mal. da ſprach ieſus zu im. ich ſprichnit ſybe mal. Ich ſprich ſibēvndſibentzig malVnſer herr het ſant Peter ſunderlichen lieb.vn̄ ließ in ſunderlichē ſein heymligkeit wiſſen.vnd nam in mit im da er ſich auff dē berg verwandelt. da ſprach ſant Peter. herr es iſt vnsgut das wir hie ſein. ſo machen wir drey tabernakel. dir einen vnnd Moyſi einen. vnd Helyeeinen. Er nam in auch mit im da er des kunigstochter erquicket. vnnd nam in auch mit im daer gieng auff den berg Oliueti vnd ſchwitzetblutigen ſchweyß. Eines mals da aß vnſer lieber herr mit ſeinēiungern. Da ſprach er zu ſymon petro. haſt dumich lieb. da ſprach ſant Peter ya herr dz weyſtu wol dz ich dich lieb hab. So weydne meineſchaff. Da ſprach vnſer herr aber. Petre haſtdu mich lieb. Da ſprach ſant Peter. du weyſtwol dz ich dich lieb hab. da ſprach er. ſo weydne meine ſchaff. da ſprach Ieſus zu dem dritten mal. Symon haſt du mich lieb. Da wardſant Peter traurig vnd ſprach. Herr du weyſtalle ding. du weyſt auch das ich dich lieb hab.Da ſprach er ſo ſpeyß meine lēmer. Ieſus fraget ſeine iunger vnd ſprach. wen ſprecht ir werich ſey. Da ſprach Petrus. Du biſt Chriſtusdes lebentigen gottes ſun. Da ſprach Iheſusſelig biſt du Synon. Wann bluͦt noch fleiſchhat dirs nit geoͤffnet. ſunder allein mein hymliſcher vater hat dirs geoffnet. vn̄ ich ſag dirdu biſt Petrus. vn̄ auff den felß wil ich bawēmein criſtēheit. vn̄ die hellſchē tuͤr mugēt dir

nit aͤngeſigen vnd ich wil dir geben die ſchluſſel vber das hymelreich. Vn̄ alles das du bindeſt hie auff erdtrich dz ſol gebunden ſein indem hymel. Vnd alles das du hie entbindeſtauff erden das ſol entbunden ſein in dem hymel. Vnd nach dem als dē iungern der heyliggeyſt geſendet ward. Da prediget ſant Peter.vnd bekeret drew tauſent menſchen mit ſeinerlere vnd mit vil zeychen. Vnd da die menſchēſein heyligkeit ſahen vnd hoͤrten. da brachtenſy vil menſchen die behafft waren vnnd ſiechvberal auß den ſteten die wurden all geſundtvon dem ſchaten der von ſant Peter giēg desdanckten ſy got vn̄ ſant Peter mit groſſer andacht. Zu einen zeyten da gieng der heylig herrſant Peter vnd ſant Iohannes in den tempelwol vmb Non zeyt. da ſaß ein man darin̄ derwas von ſeiner muter leib lamer kummen vndgeboren. den trug man teglich zu der pfortendes tempels die heyſt Specioſa das man imdas almuſen gebe. Vnd da der bettriß ſah dzſant Peter vnd ſant Iohannes auch in dē tempel giengen. da begeret er auch das almuͦſenvon in vnd ſah ſie vaſt an vnd het ein hoffnūgſie geben im etwas. Da ſprach ſant Peter. ichhab wyder gold noch ſilber dir zugeben. dasich hab das gib ich dir. dauon ſteeauff in demnamen vnſers herren Ieſu criſti. vnd gee deinen weg. Darnach nam in ſant Peter bei derhand. vnd zog in auff. zuhand wurdē ſeine gelider ſtarck vnd geſunt. vnd gieng vnd ſprangmit groſſen freuden in den tempel. vnnd lobetgot. Vnd da in das volck ſahe. do bekanten ſywol das er der betler was der alle tag bey derkyrchen ſaß. vnd erſchracken ſeer. vnnd namengroß wunder von dem zeychen das ſant Iohannes vnd ſant Peter gethan hett. vnd lieffdas volck alles zu. Da das ſant Peter ſah daſprach er zu dem volck. Warumb wūdert euchdes zeychens vnd ſeht vns an ſam wir es gethan haben. In dem namen vnſers herrē Iheſu criſti der vom tod erſtanden iſt. in des heyligen gelauben iſt der den ir ſehet vnnd kennetzu aller geſuntheit kumen. Vnd von dem groſſen zeychen vnnd von des lieben herren ſantPeters lere wurden funfftauſent menſchenbekert. Darnach kam der lieb herr vnd zwelfbot ſant peter in dy ſtat lidde. da fand er eine