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Legenda aurea, deutsch
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LIIr
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Ohannes vnd paulus dywaren zwen heylig man̄ vnd ſy diente got tagvnd nacht. vnd waren bey des keyſers Cōſtāſtinus tochter dye hieß Conſtantia. Dys innckfrawhet got ire keuſcheit gelobt wan̄ ſie wasauſſetzig. vn̄ da ſye hort das ſant Agnes irenfreunde erſchinen was. da gieng ſy auff ſantagneſen grab. vn̄ bat ſye auch mit groſſē ernſtdas ſy ir vmb got erwuͤrb das ſy geſunt wurd.vnd entſchlieff auff ſant agneſen grab. da erſchin ir ſant llgnes mit groſſer klarheit vnndſprach zu ir. Conſtantia wilt du an vnſern herren ieſum chriſtum gelaubē ſo will ich dich geſunt machen. da erwacht ſye vnd was geſuntworden in dem willen vn̄ ließ ſich tauffen vndbelib keuſch vn̄ rein dy weyl ſy lebt.Iu den zeyten da ſetzet ſich ein groß volckwider den keyſer vnd wolten im nit zinß gebē.vnd raubten vnd branten in. da ſamelt der keyſer auch ein groß volck ſeinem land zu were. vn̄bat einen Roͤmſchen hertzogē der hieß Ballitanus das er im ſein her leytet. wann er wasgar ein kuͤner held. dem ſelben hertzogen wasſein fraw tod. da ſprach er zu dē Romern vndzu dem keyſer. Ich wil mich der ſach vnd desgroſſen leydens nit vnderwinde ir gelobt mirdann wen̄ ich herwider kum̄ das man mir deskeyſers tochter zelon woͤl geben. da batē in dyfurſten all dz er im dy tochter alſo gelobt. Daweſt d̓ keyſer wol das ſein tochter lieber ſtuͦrbdan̄ dz ſie eine man nē. vn̄ wz im gar leydt. Dadz ſein tochter hoͤrt. da ſprach ſye zu ire vater.gelobe dē hertzogē du wolleſt mich im gebenwen̄ er nun herwid̓ kuͤbt. vn̄ dir dein ding wol

gericht hab. wan̄ ich weyß wol dz mich got inreynigkeit behelt. wann ich hab meinen willenin gottes willen geben. vnd darnach rufft Cōſtantia got mit ernſt an vnnd bat in das er ſyfurfehe vnd ir ir keuſcheit bewaret. vnnd lihedem herren dem hertzogen zwen ritter Iohānem vnd Paulum darumb das er ir ſein zwutochter lihe das thet er. Da ſaget ſy in als vilvon keuſchem leben vntz das ſy ſich veraintendas ſy durch got keuſch wolten beleyben. darnach reyt der hertzog vnd Iohannes vn̄ Paulus gegen iren veindē. da riten ire veind krefftiglich durch ſye dz der hertzog ſere erſchrackvnd flohe. Da ſprach Iohannes vnd Paulus.gelob vnſerm herren Ieſuchriſto dem warengot das du keuſch wolleſt ſein. ſo hilfft er didas du geſigeſt. das gelobt er vn̄ hielt es auchDa erſcheyn im ein iungling der wz gar ſchoͤnvnd trug ein creutz auff der achſſel der ſprachzu im. Ballitane furcht niemant. vn̄ nym deinſchwert vnd volg mir nach. da reyt er im nachvntz an das thor da ſah er an yeglicher ſeyteneinen bey im reyten. vnd dy zwen warē wol gewappnet. vnd huten ſein das im nye kein leydgeſchach. Da rayt er mitten in dz her da halfim got das alle dy fluhē die in ſahē. Darnachkam er zu des kuniges gezelt der wider dē keyſer was. da ergab er ſich zuhand. vn̄ er aß mitim vnd gelobten dem keyſer zinß zu geben alsvor. Da ward der hertzog gar fro vnd fur wider zu dem keyſer. der enpfieg in gar ſchon vn̄alles volck. Da ſprach der hertzog zuͦ dem keyſer. du haſt mir dein tochter gelobt. der wil ichnit. des hab mir mt veruͤbel wann ich wil fur-