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Legenda aurea, deutsch
Seite
XLIIIr
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den ſeliglichē gelebt het da nam er vrlaubgieng zu den heyden vnd predigt dz wort gottes vnd begert offt das er vmb den gelaubenſterben ſolt. vn̄ fur in Cecilia. vnd prediget daauch criſtē gelaubē. darnach ſand in ſein oberſter in Italia da beleyb er vnd̓ ſeynen brudernvnd betet emſigklichen vn̄ was ſtill. vnnd weſtnyemant dz er als vil weyßheyt in im het. Dabezwungen in ſein bruder das er do auch muſtpredigen. da namen ſi all wunder ab ſeyner guten lere dy bracht den mēſchen gutē frucht dyes hortē. vnd hort auch fleyſſigklich beicht. vn̄redt ſer wider dy ketzer vnd ſtrafft dy groſſenherrē ſer wan̄ es gieng ein groß volck an ſeynpredig vnd hoͤrten ſy mit groſſer andacht. Danun ſant Autonius lang ſeligklichē gelebt het

das mocht boͤß geyſt nit erleyden vnd tet imvil zu leid vn̄ wolt in eins nachtes verſchlundēhaben. Da ruffet er vnſer liebe frawen an mitgroſſer andacht vnd zehandt ward ſein zell erleucht mit klarheyt da verſchwand boͤß geiſtDarnach predigt ſant Antonius lang zeyt zubadua vn̄ ward ſiech vn̄ empfieng das heyligſacramēt mit groſſer andacht vnd mit gantzegelaubē vnd ſtarb ſeligklich. vn̄ fur ſein ſel zuͦden ewigen frewden. da begruben ſein bruderſeinē heyligen leychnā mit groſſer andacht vn̄geſchahen vil zeychen vn̄ wūder durch in.helff vns ſant Antonius vmb got erwerbē dzwir auch kummē in dz ewig leben Amen. Von dem lieben herrenſant Veyt.

Ant Veyt was ein ſeligs kind vnd het got lieb. vnd wardein criſt. da er zwelf iar alt was aberſein vater was ein heydē. vn̄ da er hoͤrt dz ſeiniſun ein criſten was worden vn̄ das man in getaufft het. dz was im gar leyd vnd ſchlug daskind ſer vnd wolt es damit zwingē. das esabgoͤttern opfert. das halff in alles nit. wanndas kind was ſtet an got. Nun was ein vogtin ſelben ſtat lucana der hoͤrt von dem kindedas es an criſtum gelaubet vn̄ hieß Valerianus vn̄ thet im gar zorn vnd hieß in vahen vndgebot ſeynen dienern das ſye in mit knuttelenſchlahen ſolten vnd da dy diener das kind geſchlugen da was got mit dem kind vn̄ verhēgtvber dy dye es ſchlugen das ir arm duͤr wurdēDa ſchy In ſye. Wee vns vnſer arm ſein durworden Die ſprach ſant Veit. Geet zu ewerngoͤtter ſ an dy ir gelaubet vnjnd heyſt euch dye

helfen. aber ſye mugen euch nit gehelffen. Daprachen ſy zuͦ dem kind. Magſtu aber vns gehelffen. Da ſprach lieb herr ſant veit. Ia ichwill euch helfen in dem namen ieſu criſti meynes herren. vn̄ ſprach ſein gebet zu got vn̄ batvnſern herren dz er ſy geſunt macht. da wurdēſy zuhand geſunt. da erſchein der engel gottesſant Veit vnd ſprach zu im Gehab dich wol.wan ich bin dir von got zu einē huͤter gebē dzich dein huͤten ſol biß an deinen tod. da wardtdas kind des troſtes gar fro. Da ſprach Rchter zu ſeinem vater. bring dein kind von chriſten gelauben od̓ es muͦß ſterben. da nam vater dz kind in ſein hauß vn̄ bat es gutlich dases den gelauben ließ. da wolt es ſein nit thun.Oarnach ſandt er nach vil ſchoͤnen iunckfranen dy tantzten vn̄ triben vil ſchoͤner kurtzweylvor kind. dz wz ſant Veyt in ſeinen ſinnenals en debd̓ im ſen ſel on̄ ſein ere wol ſtelē