Druckschrift 
Legenda aurea, deutsch
Seite
XXXVIIIv
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Von ſant

groſſe zeychen in deiner ſtat ludrido geſchehēEs ſindt all abgoͤtter zerſtort wordē von Eraſmo. vnd hat ſich alles volck zu ſeinē gelaubenbekert. vnd veriehen all mit im das Ieſus criſtus ir got ſey. der gemartert iſt vnd getoͤdden iuden. dennoch gelauben ſy an in. vnnd ſyſeren in fur iren got. Da dz der keyſer maximianus hort da ward er gar zornig. vn̄ hieß in fahen vnd fuͤr in bringe. da ſprach der keyſer zuim. Sag mir du verkerter menſch was lebensfuͤrſtu. Da ſah der lieb her ſant Eraſmus auff hymel vn̄ ſchweig vn̄ wolt im nit antwuͤtteDas thet dem keyſer zorn. vn̄ ſprach. wiltu mirmt antworten. vnd hieß in an ein wang ſchlahen. da ſprach ſant Eraſmus zu keyſer. Odu zuckender wolff vnd ein verkerter menſchvoller boͤßheit. warumb marterſt du vn̄ aͤchteſtdu die criſten vnd diener des almechtigē gottes. Da ſprach der keyſer. Wen vergihſtu zueine got. Da ſprach ſant Eraſmus. Ieſum criſtum des lebentigē gottes ſun. da ſprach aberder keyſer. Iſt er nit gemartert von den iuden.Da ſprach ſant Eraſmus. ya es iſt der ſelb. vn̄ich bin ſein diener. Da ſprach Reyſer. Wiltuan in gelauben vnd wilt im dienē ſo geſchihtdir als im. da ſprach ſant Eraſmus. O keyſerwie haſtu geredt. moͤcht ich ſein trewer dienerfeſein vnd werden. ſo wer ich ſelig vnd moͤchtſeinē fußſtapfen nachfolgen. wan dz vergieſſen ſeines bluͦtz iſt vnſer aller heyl. vn̄ wolteſtdu den erkennen vnnd an in gelauben ſo wuͤrdeſtu ſelig an ſel vnd an leib. Da ſprach keyſer. du ſolt an in gelauben vnd dein geſchlecht.Da ſprach ſant eraſmus. du haſt recht wir gelauben an in vnd opferen im ein frolichß opffer. wan er hat alle menſchen die an in gelauben. mit ſeinē heyligen tod erloſt. vnnd hat allvnſer ſund vertilgēt. Darmit wir dye ewigenpeyn verdienet hetten. Da das der keyſer hoͤrtda ſprach er zu Eraſmo. Ich rat dir dz du mirvolgeſt. Da ſprach ſant Eraſmus. Sehe ichdeinen got. ſo wolt ich villeicht an in gelaubenDa ward er gar fro. Darnach gepot keyſerdas man ſeinem abgot iouem auff allen ſeytēſpylen ſolt ſingen dem abgot zulob vn̄ zuͦ erenvnd kam mit allem volck zu dem tempel da iouis innen was. vnnd ſant Eraſmus kam auch.Vnd da er hoͤrt das man den abgoͤt als fleyſſig eret mit dem ſeytenſpil vnd mit irem gebetvnd geſang. da erſeuftzet er vnd ſah auff gen

hymel. vnd ſprach. Oherr Ieſu criſte des lebētigen gottes ſun biß mit mir. vnd ſendt mir einen engel das er mich troͤſt vnd ſterck zu deinſtreyt des boͤßen geyſtes. Vn̄ ſprach da zukeyſer. wo iſt dein abgot dem du als groß ereheyſt erbieten. vn̄ heiſt anbetē. da zeyget er imein groſſe guldine ſeul. die het zwelff dawmenvmb ſich. vnd ſprach zuͦ im. ſih das iſt mein abgott dem ich dien vnd mein volck. Da nun derboͤßgeyſt den heyligen biſchoff ſant Eraſmūſah. Da viel die gulden ſeul nider. vn̄ ward zuaſchen. vnd gieng ein groſſer track darauß.toͤdt das dryt teyl des volcks. Vnd da der keyſer hoͤrt vnd ſah das er zuſpot was wordē. daward er gar zornig. vnnd rait bald auff ſeinenpalaſt. vnd ſchlug ſich an ſein bruſt. vn̄ ſprach.wee mir wie iſt mein reich ſo gar zu ſpot worden. Da das volck das zeichen ſah. dz dēnochlebt. da rufftē ſy mit lautter ſtym̄ zu ſant eraſmo. vnd ſprachē. O du heyliger diener gottespit fur vns das wir nicht verderbē von diſemtracken. Da ſprach ſant Eraſmus. gelaubt augot daran ich gelaub ſo wert ir all heylwertig.vnd mag euch furbaß niemants betriege. Daſprachen ſie. wir wollen es geren thun. Da gebot ſant Eraſmus dem tracken. das er furbaskeinem menſchen ſolt ſchaden thun. Da wz imder track gehorſam. Da das volck ſah das dercriſten got als groſſe zeychen tet durch ſeinenheyligen diener ſant Eraſmū. Da ſprachen ſiezu einander. Die groſſen zeychen wurcket gotmit den die an in gelauben. vn̄ lieſſen ſich ſechtzig tauſent menſchen tauffen. Darnachrufft ſant Eraſmus mit lautter ſlym. Lob vndere ſey got in der hohe. vnd auff der erden ſeyfreud den menſchen die guttes willens ſeind.da antwurtē im die menſchē die getaufft wurden vnnd ſprachen. Amen das werd volbrachtan vns vnd an allen menſchen die ſein bedurfen. an ſel vnd an leib. Da das der keyſer hoͤrtda ward er gar zornig. vnd hieß alle menſchentoͤten die an criſtū gelaubten. Vn̄ alſo wurdēdreuhundert vnd einßundzweintzig menſchengemartert. die enpfalhen ſich all in ſant Eraſmus gebet. Da ſprach er zu in. Geet in dem naimen Ieſu criſti ſeligklichen in die heyligē ſtatdie euch vnſer herr bereyt hat. vn̄ ich ku ſchierzu euch. Vnd da er das geſprach da kamenmenſchen ſelen mit groſſen freredē in dz ewigkeben. vnd ward ein ſtym gehoͤrt. die ſaget vn̄