le tag em Aue maria ſprech. das thet er. Daaſah er in̄ dem ſchlaff ein geſiht vnd daucht inwie er gewappnet in ein kirchen gieng. vn̄ wieer Maria gruſſet mit einē Aue maria. Da erſcheyn im dz lieb kind vnſer lieben frawen vn̄was ſer verwoundt an allē ſeinē leib. da ſchreyer mit lautter ſtym̄. O wee O wee du reyneiunckfraw maria wer hat dein liebes kind verroundt dz ſag mir ſo wil ichs an im rechen. daſprach vnſer liebe fraw. du biſt ſchuldig an allen wūdē. Da ſprach er. bin ich ſchuldig daran ſo bin ich verzagt das ich nit ablaß meinerſunden vmb in erwerben mag. Da ſprach vnſer liebe fraw. du ſolt nicht verzagen kum̄ mitmir. ſo wil ich dir vmb mein kind ablas erwerben. vnd viel mit dem ſunder fur irs liebē kindes fuͤß. da vergab im vnſer herr all ſein ſundda ward er gar fro vn̄ wolt hin gegangē ſeinDa ſprach vnſer liebe fraw zu im. du ſolt alſomt hingeen. du ſolt mit mir geen vnd heyl etlich gelid ſunderlichen mit andechtigem kuß.das thet er. darnach lebt er ſeliglichen vn̄ verdienet das ewig leben.¶ Eines mals da was ein mand̓ gieng desnachtes auß in dem willen das er ſtelen wolt.vnd viel von der prucken in ein groß waſſer.Da ſchrey er mit lautter ſtynm̄. Aue maria vndertranck. da des mannes ſel fur gericht kam.da ſprachen die boͤßen geyſt. die ſel iſt vnſer.n er iſt in einē boͤßen willē der werck tod.ſprach vnſer kiebe fraw. des mānes ſel ſolecht mein ſein. wan̄ er hatt mich an ſeiuēend angerufft. Den krieg vrteylt vnſer lieberherr vnd ſprach. Man ſol des mannes zungēſchawen. vnnd vindet man daran des boͤßengeyſtes warzeychen ſo ſol im die ſel werden.vindt man aber das warzeychen meiner liebēmuter Marie ſo ſol die ſel wider zu dem leybkummen. vnd ſol ſein ſund buſſen. da vand māwuff ſeiner zungen geſchriben. Aue maria. dareard die ſel vnſer lieben frawen nach dem vrreyl vnſers herrē. Sant bernhart hat geſchriben. O du ſelige iunckfraw Maria wer dichanrufft in ſeinen noͤtten. den haſt du nye ver-ne ſc leſygen die betgg hloſhofft in eines engels weyß. vnd beſund̓rſcheyn er ir eines mals in groſſer klarnd ſporach zuir. Ich bin zu dir kuninen
das ich dir lonen wil vnnd das ſaget dy fraroirem beychtiger. Da verſtund er ſich wol dases der teufel was vnd ſprach zu ir. wen̄ d̓ teufel mer zu dir kumpt als ein Engel. ſo ſprichdas er dir dy hochgelobten iunckfrawen maria zeyge vnnd wenn er das thut ſo ſprich einAue maria. beſtet er dan̄ ſo iſt es kein betrietnuß. verſchwindt er aber ſo iſt es d̓ teufel. vn̄wolt dich betriegen. vn̄ da der teufel aber zuir kam da thet ſy als man ſie gelert hett. vnndſprach das Aue maria. da verſchwand er alsbald vnj erſcheyn ir nicht mer. da wz die fraals ſer erſchrocken das ſy in einē halben tagkaurm wider zu ir ſelber kam.¶ Iu einem mal wz ein iunckfrarod̓ erſcheynder boͤß geyſt offt in ires vaters hauß. vnndmacht ſich in mangerley form dz ſy da vō offtonmechtig ward. das tet er darun̄ dz ſy geyſtlich wolt werden. vn̄ er erſcheyn ir eines nachtes vnd ryet ir vaſt zu der welt wolluſt. vn̄ hetſy gern von dem gutē furſatz bracht. vn̄ ſagtir vil gebrecheus vnd leydens von geyſtlichēleben. Da ſprach die iunckfraw. ſtirb ich aberinj der welt wolluſt wie geſchicht mir denn. zudem wort ſchweyg der boͤß geyſt vnd wolt ſieda auß dem venſter hinab haben geworffen.da ſchrey ſie mit lautter ſtym Aue maria. Daließ ſie der teufel zuhandt. vnnd ſprach zu ir.kum in ein cloſter ſo wil ich dich on vnderlaßanfechten vnnd hetteſt du yetzund die mutergottes nit angerufft ich het dich ertoͤdt. vnndbetrubt die iunckfrawen gar ſer. vnd verwandelt ſich zu einē groſſen hund. vn̄ fur zu demvenſter auß vn̄ erſcheyn ir furbaß nit mer. dadienet ſy furbaß der hochgelobtē iunckfrawen Maria mit groſſer andacht vnd mit vleyſbiß an ir end.¶ Eines mals kam ei erber man in eine groenorden d̓ was nit gelert das wz den munichengar leyd das ein als erber man ein leyen bruder ſolt ſein vnd gaben im einen meyſter daser verſuchet ob er gelernen moͤcht vnd bey dēgelerten moͤcht ſteen. da kund er nichtz gelernen denn die zwey wort Aue maria. Darnachſtarb er ſeliglichen. vn̄ ward begraben in̄ denkirchoff zu dē andern bruͤdern. da wuchs außſeinem grab ein ſchoͤne liligen. Da ſtund anyeglichem blat geſchriben Aue maria. Da dzdebruder hoten da giengen ſie al zuvn̄ ſa