Won faIt
iemerlich wordē vn̄ iſt ſer verſeret vn̄ haſt duden lenger in dē kercker dz ſtet dir nit wol anwan̄ wer er ledig er moͤcht dir wol nuͤtzer geſein. wan es ſprechen etlich menſchē er machdie ſiechen geſundt vnd heyß die todten auffſteen. da ſprach theophilus dz ſeind gedichtemer. wan̄ moͤcht er die todtē lebētig gemachēer hulff im ſelber auß dē kercker. Da ſprachſant Paulus. mā ſagt ſein herr Ieſus criſtuserſtuͤnd von dē tod. vn̄ wolt doch nit von demcreutz herab geen. alſo thut Petrus nach ſeinē ebenbild auch. vn̄ wil ſichſelber nit erloͤſen.wan̄ er forcht das leyden nit. vnd leydet gerndurch ſeinen herren Ieſum criſtum. Darnachſprach theophilus. macht Petrus die todtenlebentig ſo ſprich das er meinē ſun auch lebētig mach. der iſt viertzehen iar todt geweſen.Das gelobt im ſant Paulus vnd hofft gentzlichen zu got. vnd gieng zu ſant Peter vn̄ ſagtim wy er den furſtē fur in gebeten het. vn̄ wieer im verſprochen het. dz er im ſeinen ſun vondem tod erkucken moͤcht. Da ſprach ſant Peter. du haſt ein groß ding gelobt. es iſt aber d̓krafft gottes leycht zuthun. Da furt mā ſantPeter auß dē kercker vnd furet in zu dē grabda des furſten ſun wz begrabē vn̄ thetē dasgrab auff. da knyet ſant peter nyd̓ auff dy erden. vn̄ warff ſeine augē auff in̄ den hymel. vn̄rufft got an mit groſßē ernſt vn̄ bat in durchſein gute dz er den iungling von dē tod erkucket. da ward d̓ ſun des furſtē wid̓ lebentig vn̄wolgeſundt. da ward ſein vater gar fro. vnnddancket ſant Peter ſeiner genaden. ¶ Darnach prediget ſant Peter criſten gelaubē offenlich in̄ d ſtat Antiochia. da gieng dz volckalles gegen im mit rew vnd mit buß wullē vn̄barfuß. vnd ſeeten aſchen auff ire haubt. vndbate in das er in vergeb das ſye ſein lere verſehmecht hettē vn̄ dz ſy im als vil zuleyd hettē getan. vn̄ an ſymō den zaubrer gelaubt hetten dz vergab in ſant Peter. da dancktē ſy imſeiner genadē. Da brachtē ſie all ir ſiechē furin vn̄ dy mit dē teufel behafft warē. da ruffetſant. Peter gott an mit ernſt. da erſcheyn eingroß liecht vmb ſy. da wurdē dy ſiechē geſuntallſampt. vn̄ dy behafftē all erledigt von denboͤßen geyſtē vnd wurdē fro vn̄ vielē fur ſantPeter vn̄ kuͤſten im ſein fuͤß vn̄ danckten imſeiner genadē. Da ließ ſich theophilus tauffēvn̄ dy ſtat ale vn̄ wurdē in ſibē tagē zehē tau
ſent menſchē getaufft ¶ Nach dem machttheophilus ſein hauß zu einer kirchen. vn̄ ließſy got zu eren weyhen. vn̄ machtē einē hohenſtul mittē in̄ die kirchē vn̄ erhuben ſant Peterdarauff dz in alle menſchen geſehen vn̄ lobenmochtē. Auff dē bebſtlichē ſtull in̄ Antiochiaſaß er ſibē iar. Darnach kam er gen Rom vn̄beſaß dē Roͤmiſchen ſtul. xxv. iar. aber dy erſterhoͤhūg feyret dy criſtēheyt. wan̄ des ſelbenmals ward dz haubt d̓ criſtenheyt erhoͤht anerē vn̄ an dē gewalt. Da ward erfult als Dauid ſpricht. Sy werdē in erhebē in̄ d̓ ſamlungdes volcks. vn̄ auff dē ſtuͤlē d̓ eſtern werdē ſiein lobē. ¶ Nun iſt zu mercken das dreyerlerkirchē ſein darin̄ ſant peter erhabē vn̄ erhoͤhtiſt wordē nach dē dreyen hochzeytē die dy criſtenheyt alle iar vō im feyret. Des erſtē iſt ererhabē in̄ d̓ kirchen d̓ vechtenden vber die ergeſetzt iſt. vnd hat die gemeyſtert vn̄ gar loͤbliche außgericht an dē gelaubē vn̄ an dē gutēſiten vn̄ an allē guten dingen. dz trifft an diehochzeyt dy man heyſt ſant Peters ſtullfeyerwan er ward da in antiochia auff den bebſtlichē ſtul geſetzt. vn̄ richtet die criſtēheyt loblichen auß. Zu dē and̓n mal iſt er erhoͤht inn d̓kirchē d̓ vbeltundē dy hat er zerſtoͤret. vn̄ hatſyzu dē gelaubē bekert. das gehoͤrt zu d̓ and̓nhohzeyt dy da heyſt ad vieula. dz iſt zu teutſchſant Peters kettenfeyer. wan̄ da zerſtoͤret erdie kirchē d̓ vbeltundē. vn̄ bekeret vil menſchēzu dē gelaubē. Iu dē dritte mal iſt er erhoͤhtin̄ d̓ kirchē d̓ geſigēdē dz iſt in̄ dē hymelreychda iſt er ſeligliche eingefaren. dz gehort zu d̓dritten hochzeyt ſeiner marter. wan̄ da warder erhoͤht in̄ d̓ kirchē d̓ dy da geſigt haben.Es feyret auch die heylig criſtenheyt dyehochzeyt dreyſtund in̄ dē iar. aber vmb dreyvrſach. Dy erſt dz ſant peter wirdiger vn̄ gewaltiger was dan̄ die and̓n zwelffpotē ſunſt.vn̄ het dy ſchluͤſſel des hymelreychs. Dy and̓das er inbruͤnſtiger in̄ d̓ lieb gottes bran dan̄die andern iungern. wann er het Criſtum mitgantzer hitz lieb. als das Ewangeliū von imſagt. Dy dritt das er mechtiger an der krafftwas dann dy andern iungern. wann von demſchatten ſeines leybs wurdē die ſiechē geſuntſo het er auch den gewalt zu bindē vn̄ zu entbindē von dē ſundē. So loͤßet er vns auch vōdreyerley ſundē d̓ gedāckē. d̓ wort vn̄ d̓ werck.vnnd was wir widerfot