Druckschrift 
Legenda aurea, deutsch
Seite
CCCXXIIIv
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Mcyyaftt

man̄ wy heylig er was vnd badet auch nichtzdan̄ wen̄ ſy empfand dz ſy da vō kranck woltwerdē. vn̄ het auch kein lindes tuch an irē bettvnd lag an der erden auff herin tuͤchern. vnndbetet ſtetiglichen vnd weynet vil an irem gebet. vnd wen̄ ſant Ieronymus zu ir ſprach ſieſolt der augen ſchonen dz ſy das heylig ewangeliū moͤcht geleſen. ſo ſprach ſie. Ich ſol dasantlitz peynigen dz ich offt wider gottes gebot mit edler ſalben beſtrichen hab. vnnd ſolauch den leyb peynigen der offt mit groſſemwolluſt gelebt hatt. Wann ich hab in meinesmannes willē gelebt. Aber nū furbaß wil ichleben nach dem willen gottes. Da ſy dennoch weltlich was da was ſy allen reynen frawen ein ebenbild vnd ein ſpyegel zu Rom vn̄ hielt ſich dz kein boͤßermēſchnichts von ir geſagen kund. vnd wenn ſy ſantIeronymus ſtraffet vnd ſprach. ſy ſolt armenleuten deſter minder gebē dz ſy irſelber auchgutlich thun moͤcht. ſo ſprach ſy. Got d̓ weyßwol das ich das durch ſeinen willen thu. vndbeger auch das ich ſterb als ein bettlerin vnddas ich meiner tochter einen pfenning nit laßSy trauck auch nit weyns noch mets. vnd aßauch mit milich weſch. keß noch eyer. noch keynding dos ſeß was vnd an den heyligen tagenͤls zu ire eſſen dz man es ſchmeſtyfftet auch mannes Cloͤſterklichen mannen das ſie es außach machet ſy ein ſamlung daregondviertzig iunckfrawen vō vilordnet ſy alſo. dz ein yegliche perem eſſen vnnd mit nem werck allein.ber mit ſingen vnd ret leſen vnd mitoeten waren ſye beyeinander. mit guter ſuſſerlere vnd die iung vnd froͤlich waren die ſtratfet ſy veſtiglichen mit faſten vnd mit anderndingen vnd ſprach ir wer lieber in thet d̓ magwee den̄ das yn die ſel ſiech wurd. vnd ſprachDy reyngkeyt des lexbs vnd des gewandeswer ein vnreynigkeyt der ſel vnd wras ſund in̄d̓ welt gering duncket das iſt inn den cloͤſtrenein groſſe ſund. vnd erlaubt iren ſiechen frawen fleyſch vnd was in not was. Aber ir ſelberwolt ſie mmichts laſſen erlauben vnd was irſelber gar hert. Eines mals da was es gar heyß inn demAugſt monat. da gewan ſant Paula das fyber. da ſprachen die Ertzt ſy ſolt nit vil weins

trincken vnd ſolt doch weyn trincken das ſyeicht waſſerſuͤchtig wurd. vnd das ſy deſter eewiderkem. Da ſprach ſant Ieronymus zu dēBabſt das er ir gebuͤt das ſy wein trunck. dzthet der babſt. da verſtund ſie ſich wol das esſant Ieronymus gemacht het. Darnach fraget ſant Ieronymus den Babſt wie er es geſchickt hett. da ſprach er. Ich hab es alſo geſchickt das ſy mich alten nahent vberredt hetdas ich auch nit weyns truncke. Sant Paulahet die heyligen geſchrifft gar lieb. vnnd behielt ſie mit vleyß in irem hertzen. vnd gienggeyſtlichē ſinnē nach. Sy ſprach dy geſchrifftiſt ein grundtfeſt der warheyt. vnd kund auchdy hebreyſchen ſprach als wol dz ſy dy pſalm̄hebreyſchen ſang vnd laß. vnd da ſy nun gottvon dyſer welt wolt nemen. da gewan̄ ſy eineſchweren ſiechtumb. Da begert ſy das ſie diewelt ließ vnnd ſich gentzlichen zuͦ gott fuget.vnnd ſprach. wes harr ich. vnnd mach meinenſchmertzen lenger mit der harrung. Da ſy nūmercket das ir der tod nachnet. Da ſprach ſyedy verß. Somine dilexi. Quamdilecta tabernacula. Das iſt zu teutſch als vil geſprochen.Herr ich hab lieb gehabt dye ſchoͤne deineshaußes vnnd die ſtat deiner wonung deinereren. Darnach ſchweyg ſy lang ſtyll. da fragtſy ſant Ieronymus warum ſy als lang ſchwigob ſy icht groͤſſer ſchmertzen lyde. Da ſprachſie. Ich hab kein leyden wan alles das ich ſihdas iſt alles ſenfft vn̄ ſtil. Vnd da dy munichin iren zellen horten das ſie ſterben wolt. Dagiengen ſie zu ir vnd wolten bey irem end ſeinvnd kamen auch dy iunckfrawen auß irem cloſter vnd wolten ir end ſehen. vnnd dienten irmit vleyß. vnd freweten ſich dz ſy ir heyligesende ſolten ſehen. Alſo verſchyed die heyligfraw ſant Paula mit groſſer andacht. vn̄ furir ſel zu den ewigen freuden. Da ward ir tochter Euſtochia ſer betrubt vmb ir muter. vnndkuſſet ir ire augen vnd habt ſich an ir antlitzvnd vmbfieng iren leyb. vnd wolt das man ſiemit irer muter leyb begraben het. da zoch māſy kaum von ir. vnnd legten ſie mit andacht inerin rab nebē dz grab vnſers liebē herrē Ieſu criſcti vnd die muͤnich vnd cleußnerin kamēmt von ir biß ſiß zu der erden beſtatten. Heylige fraro ſant Paula wir bittē dich mit groſſer andacht durch dein groſſe heyligkeyt dasdu vns vnmb got ern zerbeſt dz wir hye im zeyt