Von ſant
ding vnd ſprach zu des Richters ſun. weychvon mir du ernerer des todes. wann alle deingeſellſchafft iſt ſundig. vnnd mir iſt dein leybnicht nutz. vnd verſchmahet mir dein gab vnddein rat. vnnd biſt mir als ein traum wann ichwil einen edlen breutigam haben vn̄ mich hatein ander vor dir erwelt. des ſelbē weyſen ratwil ich volgen. wan̄ er iſt vil reycher vnd edlervnd wirdiger dann du. wan̄ ſein muter iſt eynreyne iunckfraw. vn̄ ſein vater hat keyn frawēden breutigam wil ich lieb haben vnnd wil immein ſel vnd meinen leyb empfelhen. vnd wilim von gantzem hertzen dienē. wan̄ im dienē die engel. vnnd die ſun̄ vnnd der mon verwundern ſich vor ſeiner ſchoͤn vnd ſein reychtumb beleybt ewiglichen. vn̄ alle ding muſſenim gehorſam ſein. vnd der edel ruh der von imgeet der hat als groſſe krafft das die tottenda von lebentig werden vnnd ſein groſſe liebſchwecht mir mein keuſcheyt nit. vnd ye neherim mein hertz iſt ye reyner es iſt. den will ichlieb haben wan er hat mir des gelaubens einvingerlein an mein hannd geben. darumb iſtmir mein gemuͦt gar gering das ich im in allēdingen volg. wan er hat mir ſeinen reychē gemahelſchatz mit geteylt. vnd hatt mir meinenhals gezyeret vn̄ mein rechte hand mit edelmgeſteyne vnd hat mir ein reyches kleyd angeleget. das iſt von gold gewurcket vnd hat mitmein antlitz bezeychnet vnd verſigelt das ichkeinem andern nit mag werden. vnd ich magmich nit vo im keren. wan mir wirt mein mundvnd meine wangen mit ſeinē edlen bluͦt gezyret vnd hat mich mit ſeinen arne vnbfangē.
vnd hat mir gar groſſe vnmeſſige freud gelobet auff das das ich gantz ſteet an im beleybdurch ſeinen willen in meiner keuſcheyt. dauōweych von mir. wan̄ dein rat vnd dein gab iſtvnreyn. Ich wil bey meinem herren beleyben.wann er iſt reyn vnd gut vnd iſt on allen wandel. Da das d̓ iungling hoͤret das im dy iunckfraro verſaget vn̄ ſein nit wolt. da wart er garſer betrubt. vn̄ gieng als bald in ſeines vatershauß vnd ward vor groſſem leyd als ſiech dzer ſich nyder muſt legen. vnd mocht vor groſſem vnmut weder eſſen noch trincken. vnd imſtund ſein hertz ſtetiglich nach ſant Agneſen.wann ſie was gar ſchoͤn. Da ſein rater ſah dzer als vbelmocht. Da gewan er im ertzt dieſprachen es gebrech im nichts dan̄ dz er ſichnach der iunckfrawē ſenet. dauon ſolt er beſehen ob ſie in woͤlt nemē. Da das d̓ vater hortda gieng er zu ſant Agneſen vnd ſprach zu ir.du ſolt meinen ſun nemē nach deiner freundrat. da ſprach ſie. dz mag ich nit gethun durchvil vrſach die ich deinē ſun hab geſagt. wannich wil den willen meines gemahels erfullenvnd wil in haben. waun es gezem mir nit dasich in ließ. wan er iſt vil edler vnd reycher vndwirdiger dann dein ſun. vnnd darumb wer ichnicht weyß das ich den erſten ließ dem ich gelobt bin vnd darumb iſt dein bet gar verlorē.Da ſprach der richter. wer iſt dein breutigamden du zu einē gemahel haſt außgeleſen. vndan dem du als ſteet biſt vnd von dē du als vilſageſt. da ſaget im ein man der ſtund bey imdas ſy ein criſtin wer. vnd ſprach zu im. ſy hatErſtumals lieb das ſie in ncht leſt vnd ſolei