Vōn ſant
ward der bot gar fro vn̄ ſprach. des meyſterswird iſt groß des diener du biſt. Da ſprachſant Thoma. du haſt gar war. wann ſein wirdigkeyt iſt rberall wird. Wann er iſt ein kunigvber all kunig vnd mag im nyemant geleychēvnd ligt ſein kunigreych als hoch dz nyematdarein mag kummen dan̄ d̓ dē er es wol gan.vn̄ in dē kunigreych wirt nyemant ſiech. ellendarm. hunger noehdurft iſt nit da vn̄ iſt all zeytfreud vnd wun̄ da. Die red hoͤrt der bot gernvnd kamen mit einander in die ſtat Andropolim. da wz ein kunig d̓ gab ſeinē ſun ein frawen vnd het ein groſſe hochzeyt vn̄ lud vil menſchen darzu vn̄ ließ einē außruffen vberal dzalle dy ſie were reych oder arm ſolten geladeſein vnd zu der wirtſchafft kummē. wo ſy desnicht theten ſo ſolten ſie wiſſen das ſie in̄ deskunigs vngenad werē. Da dz gebot Abaneshort. Da ſprach er zu ſant Thoma. Brud̓ wirwollen auch zu d̓ wirtſchafft dz wir nicht geſchetzt werden als verſchmeher d̓ kuniglichēmaieſtat. alſo kamē ſie dar zu. Da man nun zutiſch geſeſſen was vn̄ die ſpeyß nam. da kamein hebreyſch frewlein dz kund auff einē ſeytenſpil vnd ſang vor den tiſchen einē yeglichēals ſie gedaucht nach ſeiner art vnd wolgefallen. Da ſy nun zu ſant Thoma kam. da ſah ſydas er ein hebreyſcher man wz. dan̄ er ſaß obdem tiſch vnd hub ſeine augen gen hymel. vn̄betet. da ſang ſie im. Es iſt ein got d̓ hebreyſchen ein ſchoͤpffer aller ding hymels vn̄ dererden. dz geſang geuiel ſant Thoma als woldz im ſeine augen zehern wurden auß rechterinufkeyt. das merckt d̓ oberſt tiſchdiener dasſant Thoma wed̓ aß noch tranck. ſund̓ ſeineaugen ſtetz in̄ hymel kert. vn̄ hub dy fauſt auffvnd gab im einē backenſchlag ſprechent. wasthuſt du hie du tor. da ſprach ſant Thoma esiſt beſſer du buſſeſt hie dan̄ dort. Ich wil hienmit auffſteen es ſey dan̄ das dy hund dy handdy mich geſchlagen hat hy vmbtragen. Alzuhandt da man geeſſen het da giēg der ſelbigtiſchdiener d̓ ſant thoma geſchlagen het hinauß fur dy thuͤr zu einē brunnē vn̄ wolt etlichtrinckgeſchir ſchwancken. da kam ein leo vndzo xyß in bey dem brunnen zu ſtucken. vnd einſchwartzer hund nam ſein gerechte hand vndtrug ſie in̄ die wietſchafft fur alles volck. Dada erſchrack er ſer vnd alledas der kuurdie dyin̄ der wdafft vnre enſhelarer
das ſant Thoma ein ſeliger menſch was vndein bott gottes. vn̄ der kunig mitſampt ſeinerhaußfrawoen baten in dz er in iren ſun vn̄ iresſuns frawē geſeguet. Darnach geſegnet ſantThomas die zwen gemaheln vnd wunſchetin heyls von got. da wouchſs dē breutigam einpalmbaumlein in ſeiner rechtē hende dz trugtattelu vnd wurdē als bald zeyttig. der aß ervnd gab ir ſeinē gemahel auch da von gewunnen ſie keuſche hertzen vnd keuſchē mut. vndlegten ſich beyde reynigklichen ſchlaffen. datraumt in beyden geleych. wie der kung vonhymelreych zu in keme. vnd ſprech guͤtlichē zuin Euch hat mein diener den ſegeie geben dēſolt ir haben vnd ſolt d̓ erwelten geſelſchafftteylhafftig werden vn̄ in freudē bey mir ſeinvn̄ ſult ſchier getaufft werdē. damit erwachtēſie vnd ſagtē den traum aneinand̓. vn̄ ſprachēDer kunig der vns erſchynē iſt der iſt d̓ ewiggewaltig kunig vnd die weyl ſy das redtē. dakam ſant Thomas fur ir bett durch verſperte tuͦr vnd ſprach. Ir ſult fro ſein wan̄ der kunig der euch erſchynen iſt. das iſt vnſer hereIeſus criſtus der war got. vn̄ hat mich her zueuch geſandt das ich euch ſag vnd weyß auffden weg des ewigen lebens. dauon halt euchreyn wan̄ der kunig der euch erſchynē iſt derhat euch gar vaſt lieb.Die weyl ſant Thoma alſo mit in redt. daſtunden zwen engel bey in. die ſprachen. vnshat got hergeſandt dz wir die red bewerē ſullen die ſant Thomas gethan hat. vnd was irvon got begert des werdent ir gewert. Da ſiedie red hoͤrten da eylten ſie von dem bett. vndvielen fur ſant Thoma nder. da hub er ſy wider auff vnd ſprach. Seyt fro vnd gelaubt angot. vn̄ laſt die abgoͤtter ſo werdet ir kunig vn̄kunigin in dem ewigen leben vnd ſaget in alsvil von got das ſich d̓ kunig dyomſius vn̄ ſeinfraw Pelagalieſſen tauffen vn̄ als ir kumgreych.¶ Da nun d̓ kunig Gundofferus vō Indiavernam dz ſein diener Abanes dē er het außgeſandt als gar ein weyſen man in ſein lanndbracht het. da ward er gar fro das er im einēpalaſt wurd machen vnnd hieß im geben vongold vn̄ von ſilber. vn̄ wes er bedurffen wurddas der palaſt volbracht wurde. Darnach dazoch der kung auß vn̄ kam in zweyen iarn nitrader heym In der ſelben zeyt da gab ſoyt