Von ſant
vn ſelber auch vater geheyſſen.¶ Darnach ſprach d̓ alt man. ich mag nitgelaſſen ich muß gelauben dz ein ſelige zeyt ſeyvnd ein vnſelige. des bin ich inne worde. wanich was ein reycher man zu Rom. vnd hett einſchone frawen vnd ſchoͤne kind. vnd was vnsbeſchert dz mein fraw in vnkeuſch viel. vn̄ datnach in dē meer ertranck. wan mein brud̓ ſagtmir ſie wolt bey im gelegen ſein da wolt er esnit thun. da leget ſie ſich zu einē knecht. Darnach ſaget ſie mir einē traum biß ſie ſich vonmir bracht. vnd fur mit zweyen kinden auff dzmeer vn̄ ſtarb alſo. dz machet die vnſelig zeytdie des ſelben mals was. Wan̄ wer ein ſeligezeyt geweſen ſo wer dz nit geſchehē. da dz dydrey bruͦd̓ horten. da hoͤrtē ſie wol dz er ir vater was vn̄ wurdē gar fro. vn̄ vor freudē wolten ſie in gehalßet habē. aber ſant peter wincket in heymlichē. vn̄ ſprach zu dē altē man. obich dich dein frawen ließ ſehē vnd deine kindwilt du dan̄ deinen falſchen gelauben laſſenden du bißher an dir gehabt haſt. Da ſpracher. Als wenig du mir mein frawen vnd meinekind gezeygen magſt als wenig mag ich gelaſſen ich gelaub das mir mein weyb vnd meinekind die vnſelig zeyt genūmen hab. da ſprachſant Peter das du innen werdeſt dz es d̓ zeytſchuld nit ſey. vnd das du betrogen biſt ſo ſihwy d̓ almechtig got deine kind erzogē hat. ſihdas iſt Clemēs Fauſtus vnd Fauſtinus. Dawurdē ſie all fro. da ſprach er. weyß nyemantwo die muter ſey. da kam ſie auch vnd ſprach.Weycht alle vn̄ laſt mich meinē lieben man ſehen. vnd ſie vmbfieng in. vn̄ ſie alle an einand̓gar freuntlichen. vn̄ er ward auch zu criſtē gelaubē bekert. vn̄ volget auch ſant Peter nach.Da nun Symon der zaubrer dz inne ward dzfauſtinianus vnd ſeine kind criſten warē dasthet im gar zoren vnd macht mit zauberey dzim Fauſtinianus gar geleych ward. dz thet erdarum̄ dz der keyſer gebotē het man ſolt denzaubrer ertoͤtten. vnd meynt man ſolt in fur intoͤtten. vn̄ verbarg ſich. Vn̄ daff auſtinianuszu ſeinē kinden heym kam da fluhen ſie in. vn̄woltē wenē es wer d̓ zaubrer. da weſt er nichtdz er dē zaubrer gleych ſah vn̄ weynet gar ſerda kam ſant peter vn̄ bekant in wol vn̄ ſprachzu den ſuͤnen. warum̄ fliehet ir ewren vater. daſprachen ſy. Er hat des zaubrers antlitz. Daſprach er herr wie iſt mir geſchehen. nun hab
ich meine kind̓ erſt fundē dy fliehē mich nun.¶ Nun het d̓ zaubrer ſant Peter geſchendetvn̄ verſagt gegen dē volck er wer ein verleyterdz weſt ſant peter wol vn̄ ſprach zu Fauſtiniano. Es hat d̓ zaubrer gemacht dz mir dz volckveind iſt. vn̄ darum̄ ſeind ſie dich fur den zaubrer haben. So wid̓red alles dz dz er dē volckwid̓ mich geſagt hat. vn̄ ſprich Ieſus criſtusſey d̓ war gottes ſun. vnd was ich euch gelerthab dz iſt alles miteinander gelogē. ich wolteuch damit betrogē habē. vn̄ was ich auff dengottes knecht ſant Peter vbels geredt hab dzer ein verleyter ſey dz iſt alles erlogē. vn̄ waser euch furbaß leret dz ſolt irhaltē vn̄ im desvolgē. wan̄ er lert euch dy warheyt des ewigēlebes. aber wz ich euch gelert hab dz iſt allesfalſch. vn̄ kemn ich herwid̓ vn̄ wolt euch ein anders leren. ſo ſult ir mir nit volgē. vn̄ ſolt michmit ſchanden auß d̓ ſtat treybē. Der red wurden vil menſchen gar fro die ſant Peter liebhetten vnd ſandte bald nach iim. da predigeter in ſy ſoltē die abgoͤtter laſſen vnd ſolten anvnſern herrē Ieſum criſtū gelaubē. dz thetenſy. da ſprach er ſein gebet zu got. da ward fauſtiniano ſein rechte geſtalt wid̓. ¶ Darnachward Symon dē zaubrer geſagt dz das volckgemeinklich ſant peter nachuolget. da kam erbald gen Rom vn̄ ſprach. Ich hab euch langvor Petro dē verleyter gewarnet. ſo volget irdoch ſeiner falſchen lere. das ſolt ir nymmerthun wan̄ ir ſeyt damit betrogen. Da ſchryenweyb vn̄ man̄ du falſcher boͤßer lugner. Nunwareſt du neulich hie vund ſpracheſt ſein redwer gerecht vn̄ gut. wir wollen deiner torheytnymmer warten. vnd ſtyeſſen in mit zorn außder ſtat. Darnach kam ſant Peter gen Rom.vnd weſt wol dz er ſterbē ſolt. vn̄ machet ſantClemens zu babſt an ſeiner ſtat dz er d̓ criſtēheyt vor wer vn̄ da ſant Peter geſtarb. dabeſaß er den ſtull neun iar nach im. doch wolt ernicht babſt ſein geweſen. darum̄ das es it ingewōheyt kem dz die bebſt ir freund einē vorirem tod zu babſt machtē. da wolt in dz volcknuͤr haben. da lebet er als tugentlich dz in criſten heyden vn̄ iuden lieb hettē. vn̄ hortē ſeinpredig geren. wann er redt als gar ſuſſigklichdz in die menſchen gern horten. vn̄ wen er einkind oder einē mēſchē tauffet. ſo pflag er ſeinhernach als lieblichē als ei vater ſeiuer kind.¶ Iu d̓ zeyt da lebet dy iunckfraw Domnol-