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wenn sie getheilt wird. Werden solche überschüssige, immanenteTheile ausgeschieden, so können sie sich natürlich leicht auflösenin das Umgebende, wie z. B. eine winzige Flüssigkeit in dasMeer sich auflöst. Da nun diese Immanenz der Wahrnehmungfür sich nicht wahrnehmbar ist und nicht für sich besonders exi-stirt, (denn der Potenz nach ist diese überschüssige, immanenteWahrnehmung in der genaueren deutlicheren enthalten), so wirdes auch nicht möglich sein, ein solches Wahrnehmbares als eingesondertes aktuell wahrzunehmen, aber dennoch wird es wahr-nehmbar sein; denn potenziell ist es schon und aktuell wird essein, sobald es hinzugethan ist. tziemit ist denn erklärt, daßund warum gewisse Größen und Affektionen nicht wahrgenommenwerden, sowie in welcher Beziehung sie wahrnehmbar sind und inwelcher nicht. — Wenn aber gewisse Dinge in der Weise imma-nent sind, daß sie auch aktuell wahrnehmbar sind, und zwar nichtbloß im Ganzen, sondern auch für sich sind als begrenzte Dinge,so müssen nothwendig auch Farbe und Geschmäcke und Töne derZahl nach begrenzt sein. — Man könnte nun ferner fragen, obdas Wahrnehmbare oder die oom Wahrnehmbaren ausgehendenBewegungen (mag nun die Wahrnehmung auf die eine oder-andere Weise durch die Aktualität derselben bewirkt werden) zu-erst in das Medium gelangen, wie der Geruch und der Schalloffenbar thun? Denn der näher Stehende empfindet den Geruchfrüher und der Schall kommt später an, als der Schlag. Istes nun so auch bei dem Gesehenen und beim Licht? So sagtauch Empedokles, das von der Sonne ausgehende Licht kommefrüher in das Medium, als zum Gesicht oder zu der Erde. Dichscheint nun wohl begründet zu sein; denn das, was bewegt wird,wird bewegt von einem Ort zu einem Ort hin, so daß also noth-wendig auch eine gewisse Zeit angenommen werden muß, in wel-cher es sich von einem Ort zum andern bewegt; die Zeit aberist durchaus theilbar, so daß es einen Moment gab, wo derStrahl noch nicht gesehen wurde, sondern in dem Medium sichbewegte. Und wenn alles zugleich hört und gehört hat, wahr-nimmt und wahrgenommen hat und somit kein Werden der Wahr-nehmungen stattfindet, so sind diese also ohne ein Werden, aber