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III. 25. Opposition gegen die Verfassung.
Mandate heimzusagcn, was den Preußen das liebste gewesen wäre dieihnen sagten: „Grämt Euch nicht jute Freunde; wenn Ihr jetzt jehenmüßt, wir werden Euch doch wieder kriegen." Aber ihre Gesinnungs-genossen redeten ihnen den voreiligen Entschluß aus: cs komme jetztmehr als je darauf au zusammenzuhalten und alles aufzubictcn daß nichtsverkehrtes geschehe, das sei „deutsche Pflicht" eines jeden. In den oberstenRegionen seufzte Erzherzog Johann, kaum von seiner Krankheit hergestellt,nach Erlösung von einem Posten aus welchem er keine Aussicht auf einerfolgreiches Wirken mehr hatte*). Schmerling aber reichte seine Ent-lassung ein. In einem unmittelbar an den Kaiser übersandten Gesuchebat er um Wiederanstellung im Justiz-Fache; er halte das Verfassungs-Werk für unvereinbar mit seinen Anschauungen über Oesterreichs Ver-hältnis zu Deutschland; die Grundsätze des gegenwärtigen Cabinets seiennicht die seinigen^).
Am Abend des 11. März versammelten sich die Erbkaiscrlichen im„Weidenbusch" wo man übereinkam mit der endgiltigen Beschlußfassungüber die KZ. 2 und 3 nun ohne weitern Aufschub vorzugehen. Es fielenda mitunter die lächerlichsten Reden. „Wir lassen es eher auf eineneuropäischen Krieg ankommen", sprachen Leute die nicht einen Alaun insFeld zu stellen hatten, „als den Bundesstaat, den Erbkaiser aufzugeben".Dann kam „die bodenlose Schwäche und Unfähigkeit" der preußischenPolitiker an die Reihe. „Sollten wir etwa ein österreich-russisches Vetogegen die Einigung Deutschlands zu gewärtigen haben? Immerhin, wennin Berlin statt Männern Hasen das Heft in der Hand haben!" Zurselben Zeit hatten sich die Groß-Deutschen im „Pariser Hof" zusammen-gefunden. Die Gemüther waren hier bereits so weit beruhigt daß manüber das Geschehene, und was weiter zu thuu sei, bcrathen konnte. DieNicht-Erwähnuug Deutschlands in der Charte vom 4. März, meinte man,lasse wohl eine andere Deutung zu als die einer Beleidigung des Par-laments, einer Abkehr vom deutschen Verfassungswerk; keinesfalls sei die-selbe so rücksichtslos und feindselig gegen Deutschland als die Fassungder HZ. 2 und 3 gegen Oesterreich gewesen. Oesterreich habe erst in derjüngsten Zeit Vorschläge und Anerbietungen zur Förderung des deutschenVerfassungswerkes gemacht, sich zur Erfüllung seiner Bundespflichtenbereit erklärt; auch habe es seine Abgeordneten nicht zurückberufen,
*) Wessenberg an Jsfordink 11. März I S. 21.