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II. 15. Auf den ander» Kriegsschauplätzen.
kam nach Borgo-Zsoszenh, General Fischer nach Borgo-Prund, dasHaupt-Quartier mit der Brigade Springinsfeld war im Rückzug überMarosseny und Tihutza begriffen. Am 26. Februar in Zsoszeny erfuhrUrban die Annäherung der feindlichen Vorhut, der er sich an der Spitzevon fünfzehn Dragonern entgegenwarf; in der Mitte von Borgo-Rußgewahrte er die Reiter Bem's, stürzte ihnen mit lautem „Hurrah" ent-gegen und jagte sie in die Flucht, wodurch in den nachrückenden Colonneneine Stockung eintrat. Doch schon war es für Urban und dessen kleinesHäuflein Zeit auf die eigene Rettung zu denken. Vor Zsoszeny nahmer Stellung, Unterstützung von der Brigade Fischer erwartend: er hattebei 1300 Mann mit 7 Geschützen. Mittags entspann sich das Gefechtdas Urban eine Stunde hinhielt, worauf er durch die zerstreut längs derStraße liegenden Häuser von Mislocscny und Zsoszeny Schritt fürSchritt kämpfend den Rückmarsch bis Borgo-Prund anordnete, dasFischer mit seiner Brigade bereits verlassen hatte. Hinter der Brücke vonBorgo-Prund die er in Eile abtragen ließ stellte sich Urban, die Flankendurch seine Dreipfünder gedeckt, neuerdings auf. Bein, der seine Truppenin zwei Treffen geordnet hatte, eröffnetc den Kampf mit seiner der Ur-ban'schen um das doppelte überlegenen Artillerie, während 3 Schwadronenzum Angriff in Bereitschaft gehalten wurden. Wiederholt beschickte Urbanden General Fischer um Zusendung von Verstärkungen; als Bescheid kamzurück, der Obrist habe sich an FML. Malkovskv zu wenden; nur eineDivision kam, wie es scheint ohne Befehl, und rückte in die-Gefechts-stellung ein. Gegen 4 Uhr nachmittags erschien eine ungarische Abtheilungin Urban's rechter Flanke, und nun mußte dieser das Gefecht abbrechenund sich nach Tiha zurückziehen. Auch hier hatte er noch ein kleines Ge-fecht zu bestehen. Der Kampf des harten Tages hatte ihn 2 Officiereund 17 Mann an Todten, 21 Mann an Verwundeten gekostet. In derNacht marschirte er fortan unbehelligt nach Marosseny, wo er hinter sichdie Brücke abtragen ließ, und war am 27. in Tihutza. Der Ort bestandnur aus dem Posthaus nebst einigen Wirthschaftsgebäuden, einem Brannt-weinschank und dem ehemaligen Contumaz-Gcbäude, was aber alles, seitdie Insurgenten hier vorübergehend gehaust hatten, ausgebrannt inTrümmern lag. Urban sandte Cavalerie und Train nach Pojana-Stampiab und erwartete den aurückendcn Feind.
Allein Bern hatte seinen Zweck erreicht und ging nun gleichfallszurück. Eine Abtheilung unter Obrist von Dobay blieb in Marosseny zur