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II. 12. Der zweite Schlachttag von K»pol»a.
der Tarna von Verfielst gegen Käpvlna und dem Laksö-Bach von Eger-Szalok gegen Kcrecsend streichen von Nord gegen Süd mehrere Hügcl-rcihcn, die gegen den Laksu-Bach bewaldet sind und in ihrem südöstlichenTheile in einer das ganze Gebiet überragenden Kuppe gipfeln. Der west-liche Theil dieser Hochgcgend ist von der Debröer Seite durch eine kleineaber steile Senkung eingeschnitten, jenseits welcher gegen das Ccntrnmhin Görgei die Division Pöltenberg disponirte, während er von Bulharynmit einem Theile der Division Klapka die unbcwaldetc Mitte des Plateauscinnchmcn ließ, zu dessen rechter Seite von Erlau her Klapka mit seinenandern Truppen erscheinen sollte. Klapka suchte, wie wir wissen, Schulzuud Jdzikowski zwischen Bakta und Szoläth auf, traf sie aber erst nachlangem Umherirren bei Egcr-Szalük von wo er sie nun ungesäumt indie ihm angewiesene Gefechtsstellung führte. Schlik seinerseits disponirtedie Brigade Pcrgen mit der Cavalcric als seinen linken Flügel gegendie Erlaner Straße, von wo er eine Umgehung besorgte, die BrigadenKriegern und Deym als seinen rechten Flügel in der Richtung vonDcbrü und Knpolna um die Verbindung mit dem Armee-Corps Wrbnahcrznstellen; General Fiedler hatte mit seiner Brigade als Reserve nach-zurücken. Der Feldherr selbst befand sich bald da bald dort. Meist nurvon einem Adjutanten oder Galopin begleitet flog er auf seinem „Rebcller"überall dorthin wo ein Gefecht im Zuge war. Der Tag der seine Höheüberschritten hatte war warm, tiefe Sandfelder erschwerten streckenweisedie Vorrückung, die Zunge klebte dem Soldaten vor Staub und Durstam Gaumen, nirgends ein Tropfen Wasser.
Schlik ritt mit Pergen, einer Abtheilung Preußen-Kürassiere unterRittmeister Graf Wickenburg und einigen Geschützen, um eine Uebersichtzu gewinnen, eine Anhöhe hinan, auf welcher ihn eine schluchtartige mitGehölz bedeckte Senkung von Bulharyn trennte. Auf der Höhe jenseitsstanden anderthalb Escadrons Husaren, während eine Abthcilnng Polendurch das Wäldchen gedeckt auf etwa 80 Schritt herankam und Feuergab. Wickenburg setzt sich mit seinen Panzcrreitern in Galopp, säubertden Wald den die Polen räumen"^; pw Geschütze schlagen in die Reihender Husaren ein, die in Unordnung gcrathcn. Die Bataillone Bnlharyn'smachen Miene sich in den östlichen Wald zu ziehen, werden aber vonAristides Dcssewffy der jetzt den Befehl übernimmt zum stehen gebrachtund rücken, während Pergcn sich mehr nordwärts wendet, thcilwcise in ihrefrühere Stellung wieder ein.