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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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II. II. Der erste Schlachtta^ bei K-lpolna.

bauend auf die ausdauernde Tapferkeit der Truppen aller Waffen-gattungen. Die Truppe selbst hat denn auch das Vertrauen ihresFührers glänzend gerechtfertigt, vom General bis zum gcmeiucu Mann,und so sei denn zum Schlüße dieser Schilderung des ersten Kampftagesvon Knpolna »och jenes Gefechts-Momentes gedacht der als der ent-scheidende Wendepunkt desselben anzusehen ist. Wenn man große Schlachtenin ihre Einzclnhciten verfolgt, sie bis zu dem Punkte analysirt der imkleinen eine Wendung gegeben die dann im großen Ganzen zur glück-lichen Entscheidung geworden, so wird man häufig auf die That einesuntergeordneten ManncS stoßen der, allerdings nur als Werkzeug, denner hat ja nicht die Ilcbersicht des Ganzen, aber als geschicktes ungemeinglückliches Werkzeug, diese Wendung hcrbcigcführt. Das war mit demkühnen und cntschloßencn Vorgehen dcö Obcrfcuerwcrkcrs Neubauer derFall, das mit seiner verheerenden Wirkung ganz eigentlich das Schicksaldcö Tages entschieden hat!

Der Fcldmnrschnll in Ghöugyös rüstete sich um mit dem frühestenMorgen nach dem Kampfplätze anfzubrechen was ihm jedenfalls für denAugenblick näher lag als die Vorgänge in Olmüz und Kremsicr. Dasbedenklichste für ihn war daß man weder in Knpolna, von wo Wrbnanoch vor völligem Abbruch des Kampfes einen neuen Bericht cingesnudthatte, von Schlik etwas wußte, noch daß von diesem ins Haupt-Quartierirgend eine Meldung gekommen war, so daß man sich schon der Be-fürchtung hingab, er möchte wohl bei seinem kühnen Ritte durch unfreund-liches Gebiet einer Strcifpartic in die Hände gefallen, sein Corps ohneFührer geblieben und wohl gar nicht abmarschirt sein. War aber diesder Fall dann stand es mit den Truppen vor Küpolun in hohem Gradebedenklich, da sic schon am heutigen Tage, wie Wrbna gemeldet, gegeneine bedeutende Ncbcrmacht gekämpft hatte», die am morgigen nach denAngaben der Kundschafter durch das Eintreffen Görgci's einen neuenZuwachs erhalten sollte. Es wurde daher noch in der Nacht ein Couriernach Pötcrväsär abgcsnndt um für alle Fälle Vorkehrung zu treffen daßdas III. Armee-Corps am morgigen Schlachttngc mitwirkcnd ciugrcife.Die Reiterei der Brigade Pnrrot, 2 Escndrons Aucröperg-Kürassiereund 2 Escadrons Kaiser - Ehcvauxlcgcrs, erhielt Befehl sich nllsoglcichmarschbereit zu machen und in das Lager vor Käpolna abzurücken wosic am frühen Morgen des 27. eintrnf; mit ihr eine Schaar von Marke-tcnderincn die den ausgehungerten und durchfrorenen Soldaten will-