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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Galizien und die Pariser Ccntralisation.

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Volk zuriefen:Man will uns zu Soldaten machen!" fielen die Leuteüber den Gendarm her und versetzten ihm einen Schlag mit einemStein so daß er niedersank, während drei der Delinquenten denen schnelldie Bande durchschnitten waren das weite suchten, bis sich beim Anrückeneiner Patrouille das Gesindel zerstreute. Am 25. nachmittags, wo sonn-tägliche Müßiggänger aus den unteren Volksclasfen den Platz und alleHauptstraßen füllten, rückte eine Compagnie Parma von Wieliczka eindie im Knotz'schen Hause in der Johannisgasse bequartiert werden sollte,wohin für diesen Zweck auf Wagen Bettcrfordernissc geschafft wurden.Das war für das Gesindel ein gefundener Handel. Sie begleiteten diemarschirendcn Soldaten mit Katzenmusik, wagten sich selbst an einzelneheran, griffen die Fuhrwerke an, suchten Strohsäcke herabzuzerren. Sogelangte der Zug, ohne daß von der Truppe die geringste Erwiderungerfolgte, auf den Hauptplatz zur Snkicnnica wo der Ofsicier sich gegendie Menge wandte und sie zum Allseinandergehen aufforderte. Das er-höhte nur ihren Uebermuth. Jetzt erschien ein Cavalerie-Piquet, währendaus dem Walter'schen Hanse Soldaten von Palombini hcrvorbrachen undmit Stöcken auf die Meute losgingen so daß es eine förmliche Jagd aufdem Ringplatzc setzte. Ein Theil des Packs warf sich in die Johannisgassewo eine ihm entgegenkommende Patrouille in die Luft Feuer gab undihn dadurch vollends verscheuchte. Verwundung fiel eine einzige vor, undan dieser war der Verletzte, ein Schlosser, selber schuld, da er einemCavaleristeu in den Säbel gefallen war und sich dabei die Fingerzerschnitten hatte. Alle diese Auftritte gingen von Gassenjungen undHandwerksburschcn aus, und es war nicht ungegründeter Verdacht daßgeheime Geldspenden dabei ihre Rolle spielten. Am 28. darauf brachtedie6a.2sta Lraleorvslca," eine Verschärfung des Belagerungsstandesmit dem Mahnworte an alle Bürger ihre Angehörigen im Falle einesAufstandes strengstens bei Hause zu behalten.

Im Krakauischeu war die Regierung auch des Landvolkes nichtsicher, was am Ende nicht zu wundern war da es erst seit drei Jahreilunserem Staatsgebiete angehörte. Im Landbezirke von Krakan war seitJahren Chrzanow ein Hauptsitz und Schlupfwinkel aller Unruhestifter;die umliegenden Wälder beherbergten bewaffnete Haufen die zeitweise her-vorbrachen, Geld und Lebensmittel erpreßten, einzelne Gendarmen über-fielen und todtschlugen. Erst gegen Ende Februar gelang es einemStreif-Commando von Palombini und einer Abtheilung Chevauxlcgers