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lich die Nahrung zu sich nehmen, so ziehen sie die Luftröhre zu-sammen, während die andern den Kehldeckel drauf legen; ist aberdie Nahrung weiter gelangt, so heben die letzteren den Deckelwieder auf, während jene die Luftröhre wieder öffnen und dieLuft einlassen zur Abkühlung. Die Thierc, welche Kiemen haben,lassen durch diese die Feuchtigkeit hinaus und nehmen dann durchdas Maul die Nahrung ein; eine Luftröhre nemlich haben sienicht, so daß sie in dieser Hinsicht keinen Schaden leiden könnendurch das Hereindringen des Wassers, sondern nur wenn diesesin den Magen eindringt. Darum geht das Hinauslassen desWassers und das Einathmen der Nahrung rasch vor sich, dabeihaben sie scharfe Zähne und fast alle Schneidezähne, denn siekönnen die Speise nicht zermalmen.
Zwölftes Kapitel.
Von dm großen Seethierm.
Was nun die großen Seethiere betrifft, so könnte man daFragen erheben; es verhält sich aber auch mit ihnen in ähnlicher
Weise, nemlich mit den Delphinen, den Walfischen und andern,
welche die sogenannte Röhre haben. Diese nemlich sind zwarohne Füße, haben aber eine Lunge und nehmen das Meerwasserin sich auf. Der Grund hievon liegt in dem oben Bemerkten:denn nicht um der Abkühlung willen nehmen sie das Wasser ans.Dieß geschieht bei ihnen durch das Athmen, da sie ja eine Lungehaben. Deßhalb halten sie auch, wenn sie schlafen, das Maulüber die Oberfläche des Wassers und die Delphine schnarchen.Ueberdieß wenn sie im Netz gefangen werden, so ersticken sie schnell,weil sie nicht mehr athmen können; und man sieht sie oft oben
ans der Oberfläche des Meeres, um zu athmen. Da sie aber
nothwendig ihre Nahrung im Wasser finden müssen, so müssensie beim Einnehmen derselben das Wasser ausstoßen und deßhalbsind sie alle mit der Röhre versehen; wenn sie nemlich das Wasserausgenommen haben, so stoßen sie es wieder aus, und zwar durchdie Röhre, wie die Fische durch die Kiemen. Ein Beweis hiefürliegt auch in der Lage der Röhre: sie reicht nemlich zu keinem