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der Menge der Wärme; alle anderen Thiere, welche keine Lungehaben, athmen auch nicht.
Zweites Kapitel.
Ansichten des Anaxagoras und Diogenes.
Demokritos von Abdera und einige Andere, welche über dasAthmen gesprochen haben, haben über die einzelnen Thiere keinenäheren Bestimmungen gegeben, nehmen jedoch offenbar an, daßalle athmen; Anaxagoras aber und Diogenes ') behaupten, daßalle Thiere athmen, geben die Art des Athmens aber nur beiden Fischen und Schalthieren näher an. Und zwar sagt Ana-xagoras: wenn die Fische das Wasser durch die Kiemen heraus-gelassen haben, so ziehen sie die im Maul befindliche Luft einund darin besteht ihr Athmen; denn es gebe keinen leeren Raum.Diogenes aber sagt: wenn sie das Wasser durch die Kiemen her-ausgelassen haben, so ziehen sie aus dem um das Maul her be-findlichen Wasser vermittelst des im Maul befindlichen Leeren dieLuft ein, wobei er also voraussetzt, daß im Wasser Luft enthal-ten ist. Allein diese Auffassungen sind ganz unhaltbar. Erstlichübergehen diese Philosophen die Hälfte der Sache, sofern sie nurvon einem Theil sprechen, als wäre dieser das Ganze. Mannennt nemlich den ganzen Akt das Athmen, dieses selbst aberbesteht wieder aus Ausathmen und Einathmen: jene aber sagennun kein Wort über die Art und Weise, wie das Ausathmen beisolchen Thieren vor sich gehe. Freilich können sie auch gar nichtsdarüber sagen. Wenn diese Thiere nemlich eingeathmet haben,so müssen sie auf demselben Weg, durch welchen sie einathmen,auch wieder ausathmen und dieß immer abwechslungsweise thun,so daß die Folge wäre, daß sie zu gleicher Zeit das Wasser in'sMaul aufnehmen und ausathmen. Aber wenn diese beiden Akteeinander begegnen, so müssen sie einander hindern. Sodann:wenn sie das Wasser herausgelassen haben, dann athmen sie ausdurch das Maul oder durch die Kiemen, so daß sie also zugleich
) Bon Apollonia, e, Ziller, Sesch. der grtech. Philos. I '. T. rr» f.