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welche hinsichtlich der Quantität des Feuchten zurückstehen, dann,wenn das Verhältniß, in welchem das Qualitative bei ihnenüberwiegt, größer ist als das, in welchem das Quantitative zu-rücksteht. Bei manchen Thieren enthält die Wärme das Fette,welches zugleich bewirkt, daß das Vertrocknen und Erkälten nichtleicht eintritt; bei manchen aber enthält sie einen andern Geschmack.— Ferner gehört dazu, daß etwas weniger leicht vergeht, auchdas, daß sich kein Ueberrest absetzt. Denn ein solcher ist zer-störend, sei es durch Krankheit oder von Natur; die Kraft desUeberrestes ist dem Wesen entgegengesetzt und wirkt daher zer-störend auf das Ganze oder auf einen Theil. Daher kommt es,daß die geilen und samenreichen Thiere schnell alt werden; derSame ist nemlich ein Ueberrest und hat in seinem Abgehen eineaustrocknende Wirkung. Deßhalb hat auch der Maulesel einlängeres Leben als das Pferd und der Esel, von welchem er ab-stammt, ebenso leben die Männchen länger als die Weibchen,wenn die elfteren brünstig sind; so haben auch die männlichenStrauße ein kürzeres Leben als die Weibchen. Ferner diejenigenmännlichen Thiere, welche zum Arbeiten taugen, altern schnellerin Folge der Arbeit; denn die Arbeit trocknet aus, das Alter aberist trocken. Im Allgemeinen kann man freilich sagen, daß vonNatur die Männchen länger leben als die Weibchen; der Grundliegt darin, daß das Männchen wärmer ist als das Weibchen.Thiere von Einer Gattung leben länger, wenn sie in heißen,als wenn sie in kalten Gegenden sind, aus demselben Grund,aus welchem die größeren länger leben. Besonders auffallendist die Größe der von Natur kalten Thiere, weßhalb denn dieSchlangen, die Eidechsen und die Schuppenthiere groß sind inden heißen Ländern und ebenso die Schalthiere im rothen Meer;die warme Feuchtigkeit ist nemlich die Ursache des Wachsthumsund des Lebens. In den kalten Gegenden dagegen ist das Feuchte,welches in den Thieren ist, wässeriger; daher kann es leicht ge-frieren, und deßwegen kommen die Thiere, welche wenig oder garkein Blut haben, in den nördlichen Gegenden entweder gar nichtvor, weder die Landthiere auf dem Land, noch die Wasserthiereim Meer, — oder wenn sie Vorkommen, so sind sie kleiner und
Aristoteles' Kleine naturw. Schriften, tz