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Da der Endzweck meiner Unternehmungen dahin gehet, über-haupt den guten Geschmack in den schönen Wissenschaften zu befördernund allgemein zu machen: so können nicht nur junge Herren, sondernjedermann, wessen Alters er ist, meinen Vorlesungen beywohnen. DasBeyspiel der älteren, die ihre Sprache auszubessern, und die schönenWissenschaften zu lieben anficngcn, würde bey den jüngeren mehr alsUeberzeugung und Lehre auswirken können.
Wollten die Aeltern ihrer Fugend selbst, oder Gelehrte zuweilenmeine Unterweisungen durch ihre Gegenwart beehren: so wird es mirzum Vergnügen und zur Aufmunterung dienen, und sie würden mitLust sehen, auf weiche leichte Art die Jugend in den nothwendigstenKenntnissen unterrichtet wird.
Wenn diejenigen, die sich unter meiner Anführung auf die schönenWissenschaften bestehen, Verlangcsstragen, fremde Schriftsteller, besonderslateinische und französische Dichter und Redner, in ihrer eigenen Sprachezu lesen, so werde ich mir eine Freude daraus machen, ihnen an dieHand zu gehet».
Die Aeltern, die ihre-jungen Herren in meine Unterrichte schickenwollen, und alle diejenigen, die denselben beyzuwohnen Lust haben, er-suche ich, mir es vor dem 26sten des Hornungs anzuzeigen. Den achteneben dieses Monars werden meine Vorlesungen thron Anfang nehmen.Montags und Frcytags werde ich über die deutsche Sprache von 4 UhrAbends bis halber von halber z bis halber 6 über die Vernunfrlehreund schönen Wissenschaften vorleset,. Dienstags und Donnerstags gebeich Unterricht in der deutschen Sprache von 2 bis halber z, in der Ver-mmftlchrc und den schönen Wissenschaften von halber g bis gegen 4Uhr. Die Zeit, die ich zur deutschen Sprache bestimmet habe, werdeich, sobald ich mit dieser fertig bin, zur Naturlehre, und nach dieserzur Welt-und Erdeschrcibung u. s. w. anwenden»