1422
Pfarrers Widerrufen. Siegler: Haimran der Nusperger. G. an sand Pauls Tag, als er bekehrtward. (c. S.)
26, Jan.
Wilhalm, Herzog in Bayrn, nimmt den Abt des Klosters zu Aetl und dessen Gut und Leutein seinen Schulz. G. zu Münichen am Montag nach converssio Pauli. C c - S.)
27. Jan.
Jörg Stainer, vor Zeiten gesessen in Kessnerkriiutztracht, wegen Uebertretung einer schonfrüher beschworenen Urfehde in der Fronfeste zu Kufstain neuerdings gefangen gesetzt, aber aufFürbitte von Frauen und Rittern begnadigt und auf 32 Meilen vom Lande weggewiesen, schwörtUrfehde und will sich wegen alles Vorgefallenen weder an Ludweig, Herzog in Bairn und Grafenzu Mortein, noch an dessen Amtleuten rächen. Siegler: Hartweig Ebser, Pfleger zu Tierberg. G. amErchtag nach St. Pauls Tag des hl. Zwölfboten, als er bekehrt ward. (c. S.)
29. Jan.
Wiihelmus Schihvatz, praepositus, Hiltbrandus de Karner, decanus, Degenhardus Weichser,Petrus Waltheri, Ileinricus Judman, Johannes Preysinger, Caspar Menndorffer, Nicolaus de Gumppcn-berg, Ileinricus Fleckel, Symon de Nassenvells, Georgius de Vestenberg, Johannes de Tagershaym,Canonici ecclesiae Kathedralis Frisingensis, humiliter supplicantes a Martino Papa petunt, ut concor-diter praeter canonicum Gerhoch de Walldegk in locum episcopi Ilermani mortui postulatum JolianncinGrüenwallder, confratrem eorum, Johannis, Bavariae ducis cum soluta filium, admittat. Instrumentumconfecit Ileinricus Ilegnel de Salina, publicus notarius praesentibus Conrado Ilartneyd, rectore parochialisecclesiae in Mosen et Johanne Cerdonensi, vicario cliori Frisingensis, A. Frisingae diebus vicesimanona, penultima et ultima mensis Januarii, (c. S.)
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Herzog Heinrich crtheilt den Burgern von Marktl das Erbrecht auf seinen urbaren Besitzungendaselbst für die herkömmliche jährliche Gilt auf Urbarbuchs Sage, und alle die Rechte und Freyheitenals andere Städte und Märkte haben. G. Burghausen, Pflnstag vor Liechtmessen.
i. Febr.
Sigmund, römischer König erlaubt Hansen Gross von Meckenhausen jetzt wohnhaft zu derAlltenburg, das Schloss zu Meckenhausen, welches vom Reiche gebrochen und zerstört worden, wiederaufbauen zu dürfen, und solle ein etwa sich vorfindender Schatz dessen Eigenthum sein, auch Jedervom Schlosse wegverkaufte Güter für die Verkaufssumme wieder dahin zurückgeben, zugleich bestätigter ihm, seinen Erben und allen künftigen Inhabern dieses Schlosses die alten Rechte, dass solchesnämlich freyes Eigen und der Inhaber keinem Fürsten oder Herrn zu dienen schuldig sey, denn fürSold, dass er über seine Hintersassen, Ilalsgericlit ausgenommen, richten, auf Begehren Geleit geben,Waidwerk üben und sein Vieh auf des Dorfes Waide allenthalben treiben lassen dürfe. G. zu Pragan vnser lieben Frawen abent zu Lichtmess, (c. S.)
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Johanns, Herzog in Beyern, Son in Ilennigau, Holland und Seeland bekennt, dass seine Amtleutein Beyern von den 8000 ungerischen Gulden, die ihm die Juden zu Regenspurg laut des Ilauptbriefes;den hierüber der Rath daselbst besitzt, als Steuer zu geben schuldig sind, die auf Lichtmess fälligen