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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
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1420

4. Nov.

Derselbe verfügt auf Vorbringen des Bürgermeisters und Raths der Stadt Niiremberg, wie derBischof zu Würzburg auf eine von dem Juden Collier bcy ihm angebrachte Klage, die Juden zuNüremberg wollten erwirken, dass gedachter Colner vom Leben zum Tode gebracht werde, sich umGericht über die zu Nüremberg gesessenen Juden an sie gewendet habe: dass sie recht gethan, dieSache an ihn zu bringen, da sowohl die Juden zu Nüremberg , als der Jude Colner seine Kammer-kneclite seien, und Letzterer sein unverrcehneter Amtmann; glaube der Bischof zu Würzburg an dieJuden zu Nürnberg eine Ansprache zu haben, so solle er sich an ihn wenden ; nachdem aber dieJuden zu Nüremberg guten Leumunds seyen, uud man so etwas nicht von ihnen gehört, so mögensie dem Bischöfe von Wirtzburg hiemit ein Begnügen thun. D. ib. et eod. d.

8. Nov.

Anndre Nürnberger bekennt, dass Gorig, Bischof zu Passau, den Spruch, den Hanns Layminger,Hauptmann, Ylrich Strasscr, Hofmarschall, Martein Awsner zu Saltzburg und Hanns Ilüngkerl, Richterzum Iliülein, zwischen obigem Bischof und ihm gethan haben, in allen Stücken gehalten und voll-zogen und Ritter Anndre Herleinsperger, Vizedom des Bisthums zu Passau, ihm in Folge jenes Spruches940 11. vngrisch bezahlt habe. Siegler: Hanns der Hawtzenpergcr und Stelfan der jüngere Wester-burger, beide Bürger zu Passau. G, am Phintztag nach Sand Dorothea tag der heiligen Jünkchfrawm(c. 2 S.)

17. Nov.

Vor Hanns Striilin vtf dem Ilof, Bürgermeister zu Vlme, und dessen Zusatz, Rudolff Cröwel,Hanns Bessrcr dem Jüngern, Vlreich Lc'ow, alle drei Bürger zu Vlme, und Caspar Alt, Bürger zuLougingen, rechten der Amtmann von Ayslingen im Namen der Söhne des Grafen Eberhart von Wer-demberg sei. und Hainrieh von Eggentale, über des letztem Güter zu Ayslingen, worüber derselbedas Gericht in Anspruch nimmt; worauf zu Recht erkannt wird, dass die deshalb verhörte Kundschaftzu Gunsten der Grafen von Werdemberg laute, und dass der älteste Graf nach seiner Heimkehrschwören soll, dass jene Güter zu ihrem Gerichte zu Ayslingen gehören. G. vif Sunntag nach sautMartins tag. (c. 3 S.)

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Sigmund, römischer König , gebietet den Bürgermeistern und Rüthen der Stadt Rotemburg vfder Tawber die auf nächsfktinfligcn sant Martins Tag fällig werdende Reichssteuer dem Erckingervon Sawnssheim, Ritter, bezahlen zu wollen. G, zum Slan am nehsten Sontag vor sant Eisbetentag.

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Derselbe ertheilt den Burgern der Stadt Nüremberg die Gnade, dass, falls dem Bischöfe zuWirtzburg in Zukunft von den römischen Kaisern und Königen Ungeld oder Aufselzung auf die Weinein seinem Stift erlaubt und zugclassen würde, solches denen von Nüremberg unschädlich sein solle.D. ib. et eod. d.

24. Nov.

Adolflf, Graf zu Nassauwe, schickt als Freund und Bundesgenosse der edlen und wohlgebornenGrafen zu Oetingen, der Gebrüder Lodcwyg und Frydderich der Aeltcrn und Graf Lodewygs desJüngern, den beiden Herzogen Lodewyg in Beyern und Grafen zu Mortein und zu Grüspach einen