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142019, Juli
91. Juli
25. Juli
30, Juli
1. Aug.
i)
9. Aug.
13, Aug.
Der römische König-Sigmund gebietet der Stadt Lindaw, die gewöhnliche Stadtsteuer von200 Pfund Ilellern, welche sie auf sein Geheiss bissher dem Herman von Breydenstein bezahlte, vomnächsten sant Martinstagc an seinem Hofmeister, dem Grafen Ludwigen zu Otingen zu entrichten.G. zu Prag auf dem Haus, des nächsten Freitags vor sant Marie Magdalene Tag. (c. S.)
Die Bürgermeister, Schultheisscn, Scheden und die ganze Gemeinde der Stadt Amcneburgschwören, dem Erzbischof Conrad zu Mainz als ihrem rechtmässigen Herrn in allen Sachen gehorsamzu seyn. D. dominica die ante diem Magdalene. (c. S.)
Herzog Ilainrich giebt allen Urbar-Leuten in Obern- und Niedern-Bayern, und die auf denKasten gen Oeting gehören, Erbrecht für sie, ihre Hausfrauen und Erben. G. Burghausen an SandJakobs-Tag.
Claws der Fleyschacker, Bürger zu Regenspurg, erhält von den Juden zu Regensburg einevon den obern Fleischbänken daselbst bis auf nächsten sand Jacobstag gegen einen Zins von12 Schilling Regensburger Pfenningen. Siegler: Peter der Mäller, Schulthaizz und derzeit Juden-richter zu Regensburg. G. des Eriehtags nach sand Jacobs tag.
Adolph, Herzog von Cleve und Graf von der Marckch, befiehlt dem Amtmann zu Ilattnegge,Herman Overlakher den Städten Schwyrte und Lunen ihre Siegel von den Iluldigungsbriel'en zurück-zustellen. G. zu Guerde am St. Petrus Tage ad vincula.
Wilhelmus Schilbatz, decretorum doctor, praepositus et archidiaconus ecclesiae Frisingensis etIlermani, episcopi Frisingensis, vicarius in spiritualibus generalis, declarat, quod plebanus in Newn-kirchen et in Olling uel eius vicarius per duas dominicas in ecclesia in Newnchirehen et tertiadominica in ecclesia flliali Olling celebrare debeat. D. Frisinge prima die mensis Augusti. (c. S.)
Ernst und YVilhalm, Herzoge in Bayren, bekennen, dass sie ihrem Jägermeister, Sigmund demBaltenhofer, für seine Dienste und das Jägermeisteramt 80 neue Ungrisehe Gulden versprochen haben.Davon weist ihm Herzog Ernst 40 Gulden auf seinen Zoll von den Lastpferden am Neunhauser Thorlan, die demselben sein Zollknecht Werndl, an jeder Quatember 10 fl., entrichten soll, ebenso auchHerzog Wilhalm 40 11. auf seinen Zoll, die sein Zöllner, Stephan der Lanerstater, auf dieselbe Weisedem Jägermeister zu entrichten hat. G. zu München am Ertag in den hl. Osterfeiertagen.
Die verbündeten Reichsstädte in Swaben wiederholen den Bericht, den ihnen die lläthe PeterUngelter von Ulme und Chunrat von Halle von Kempten über ihre zur Schlichtung der Streitigkeitenzwischen dem Bischof Anshalm zu Augspurg und dem Rath und der Bürgerschaft daselbst über-! nommene Sendung gemacht haben. Gemäss dieses Berichts haben die beiden Räthe den Bischof zueinem Vergleich bereitwillig gefunden, bei ihrer Rückkunft nach Augspurg aber hätte der Rathi daselbst auf Befehl des Königs Sigmund jede Verhandlung über einen solchen Vergleich abgelehnt,