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7. Pec.
Martinus Papa Decano Ecclesiae salzeburgensis mandal, quatinus ea, quae de bonis EcclesiaeS. Andree frisingcnsis, per coneessiones alicnala invcnerit illicite vel distracla ad jus et proprietatcmejusdera Ecclesiae legitime revocnro procuref. D. Mantue VII. Id. Decembris pontillcatus annosecundo.
8, Pec.
Hans Loterpcck Landrichter in der Grafschaft Ilirsperch, vor welchem Purchart Ilofner anstattdes Herzogs Ludwig in Bayern gegen die Fraunhofer auf die Veste Arnsperg und auf das DorfErlingsliofen klagt, Wilhalin Schenk von Geyern zu Stossenberch aber entgegnet, dass er letzteresDorf von Theseres, Caspar und Hans den Fraunhofern gekauft habe, erkennt, dass Herzog Ludwigbereits früher die Veste Arnsperg und das Dorf Erlingshofen mit den Rechten behobt hat, und dererwähnte Kauf des Wilhalm Schenk keine Gültigkeit habe, G. des Pfinztags nach NiclasTag. (c. Sig.)
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Derselbe, vor welchem die Einrede des Wilhalm Schenk von Gcyrn zu Stossenberg vorge-bracht wird, dass zu der Veste Arnspereh, auf welche Herzog Ludweig in Bayern gegen TheseresFraunhofer wegen Raubes geklagt hat, zwey Vischwasser zu Pfrawndorf und ein Wismat zu Ilbingcngehören, welche an genannten Schenk von Geyrn von Theseres, Caspar und Hans den Fraunhofernverkauft worden seyen — erkennt, dass wenn Herzog Ludweig dieses Vischwasser und Wismat habenwolle, derselbe dem Schenk von Geyrn die hiefür bezahlten 400 Gulden geben soll, D. eod.die. (c. Sig.)
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Derselbe erkennt, dass Seitz der Erlacher der Klage ledig seyn soll welche der Herzog Lud-wig gegen denselben wegen Aufnahme eines feindlichen Beheims gestellt hat, indem genannterErlacher zur Zeit dieser Aufnahme noch nicht des Herzogs Amtmann war. D. eod, d. (c. S.)
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Derselbe erkennt, dass Seitz der Erlacher Pfleger zu dem Holnstain der Klage ledig seyn soll)welche Ludweig Herzog in Bayern gegen denselben wegen Gefangennehmung des Fritz Kemnatergestellt hat, da genannter Erlacher dieses wegen ihm und seinen Leuten geschehener widerrechtlicherAngriffe des Kemnaters und nicht als herzoglicher Pfleger gclhan hat. D. eod, d.
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Etzel, Graf zu Ortemberg, nimmt und empfängt für sich und seino Nachkommen von BischofJörg zu Passaw die Feste, das Schloss und die Herrschaft zu Ortemberg zu Lehen. G. zu Passawan vnserer lieben frawen tag Conceptionis.
11, Dec,
Sigmund, Römischer Kunig, beflehlt allen seinen Unterthanen in der Provinz Salzburg, denErzbischof Eberhart zu Salzburg und seine gesammte Geistlichkeit bei ihren Freiheiten und denBestimmungen des zu Salzburg gehaltenen Conziliums zu schützen. G, zu Passaw. (Copia.)