290
1418
13. Juli
14. Juli
15, Juli
Zeit die schuldigen Dienste zu leisten und das Recht der Wiedereinlösung in jedem Jahr einenMonat vor oder nach St, Jörgen Tag zu zugestehen. G. zu Kirchberg am Samstag vor St. MargrcthenTag. (c. S.)
Hainreichc Prannt zu Ratzmanstar, Probst vor Inpruck zu Passaw, Ilanns Miilliaimer zu LiessingPeter Miilhaimer zu Perekhaim, Gorig und Cristan die Dehner zu Schonhering, Peter und Caspar dieVischgretl daselbst, Conrat zu Swäinhaim, Syman zu Alkering, Zechmeister zu Awnkü chen, WernhartRemel, Peter Reyter zu Awnkirchen, Hainreich Ileschamer, Vlrich Mayr zu Lenngueld, Andre Widmer,Zechmeister zu Iglbach, und die ganze Pfarrgemeinde zu Awnkirclien vermachen mit Einwilligungdes Edlen Vesten, Herrn Jorig des Aichperger, Marschalls des Bischofs zu Passaw und Pflegers zuVilshofen, dem Herrn Vlrich Planck, Probst, und dem Kapitel des Stifts zu sand Johanns des Täuferszu Vilshofen mehrere zur Pfarrkirche zu Awnkirclien gehörige Güter zu Hutzling, Hergessing, Alkering,zu Liessing, Aerenperig und zwei von obgenanntem Prannt dazu hergegebene Güter zu Seltenhaiinund Chreling zu einer ewigen täglichen Blesse in der Pfarrkirche bei dem hl. Kreuz zu Awnkirchenauf dem von mehrgenanntem Prannt gestifteten vodern Altar, wozu derselbe Prannt noch 100 PfundWienner Pfenninge zum Ankauf einer ewigen Gült und zu zwei Jahrtägen in der Pfarrkirche zuAwnkirchen gibt, Siegler: die Obgenannten, der Prannt, Mülhaimer und der Aichperger zu Säldenaw,und Hanns der Sigershofer. G. an sand Blargreten tage. (c. 4 S.)
Wilhalm Allerspek Landrichter zu Aerding vor welchem Martein der Krünär klagt dass ihmdie vom seligen Herzog Stephan wegen einer Schuld von 1043 Gulden auf der Steuer zu Kopfstainund Kitzpühel angewiesene Gült nicht bezahlt worden sey, erkennt, dass dem genannten Krönär biszur Bezahlung obiger Summe die Güter einzuantworten seyen|, welche Herzog Ludwig im GerichtAerding hat. G. des Pfinztags nach Blargreten Tag. (c. S.)
Derselbe spricht Ulrich dem Ekker, auf dessen Klage, dass Herzog Ludwig ihm die von demverstorbenen Herzoge Stephan für seine Schuld von 400 Gulden und ausserdem noch GOO Ungcr undDukateji ausgesprochene jährliche Gült von 40 Gulden seit dessen Tode nicht bezahlt habe die Nutz-niessung und Veräusserung von Herzog Ludwigs Hof zu Dicng und andern demselben in dem Ge-richt zu Aerding angehürigen Gütern in so lange zu, bis er seines Hauptguts bezalt wäre. D. eud.die. (c. Sig.)
Johannes, Bischof zu Wirczburg auf einer, Johannes, Burggraf zu Nuremberg und Fridrieh,Markgraf zu Brandenburg und Burggraf zu Nuremberg auf der andern Seite, bekennen, dass sieAlbrecht, Bischof zu Bamberg betheidiget und beredet, ihre Zwietracht, Spänne, Stösse, Gebrechen,
; Klagen und Sprüche an Raban, Bischof zu Speyr, als einen Obmann oder Ungeraden, zur Entscheidungzu überlassen j des Geleites zu Prichssenstat wegen aber, soll jede Partei Einen auf sant Bartholo-I mäustag nach Gyselwinde schicken, welche zu untersuchen haben, wie es damit zur Zeit gehalten' werde, und Herkommen sey, also verbleibt es in den folgenden drei Jahren. G. zu Vorcheym de*i Fritags nach sant Margrethen tag.