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Ludwig, Pfalczgraf by Itine, begehrt, dass die Bürgermeister und Rntlie der Stadt zu Roten-burg vtT der Thuber die vom römischen König an Caspar von Clingenberg überwiesene Reichsstadt-steuer bei Vermeidung des königlichen Unwillens entrichten sollen. D. Constantiae tertia feria postomnium sanctorum.
Bruder Arnolt von Sawnsheim, Teutsches Ordens Spitalmeister des alten Spitals zu Nuremberg,verleihet mit Zustimmung Grafen Ludwigs von Wertheim, Coinenthurs des Teutschenhauses zu Nurem-berg, an Wolf Goller einen Kramgaden an sanct Seboltz Kirchhof zu rechtem Erbe gegen jährlicheReichhisse. G. an sant Linhartz abent.
Eberhardus, Saltzeburgensis ccclesiae archiepiscopus, praeposito et canonicis monasterii sanctaoFelicitatis in Au concedit, ut ecclesiam in Ampffing, cuius ius patronatus ad dictum praeposituin etcanonicos dinoscitur pertinere, qoae etiam liactenus per sacerdotem regulärem de canonicis praedictimonasterii in antea regi valeat, ita, quod quotiescunque eandem ecclesiam vacare contigerit, praefatummonaslerium sibi et successoribus suis idoneum sacerdotem regulärem de canonicis ipsius ad eandempraesentent instituendum. D. Saltzburgae quinta die mensis Novembris. (c. 2 S.)
Fridrich, Burggraue zu Nuremberg, nimmt die ganze Gemeine und Bauerschaft der zwei DörferPinczwange und Hegnaw gegen ein jährliches Reichniss von 10 Malter Ilabern Rotenburger Maasesauf seinen Kasten nach Kolbenberg in seinen Schutz, Schirm uud Versprach. G. am Freitage vorsand Merteinstage.
Wernhart und Görg die Walldekger bekennen hinsichtlich des Hofes und Zchends zu Auf-chirchen welchen sie an ihren Vetter Gerhoch den Waldckger Tuinherrn zu Freising um 357 Guldenverkauft haben, dass ihnen ihr genannter Vetter zu einer Besserung noch 166 Gulden zu obigerSumme bezahlt hat. G. am Sampztag vor Marteins Tag. (c. 2 Sig.)
Günther, Graf von Swarzpurg, quittirt die Burger des Raths der Stadt zu Nurinberg über dieSteuer von 2000 fl., welche sie am sanct Mertenstag dem Könige Sigmund zu entrichten schuldigwaren. G. am sente Mertenstag des Bischoffs. (c. S )
Conrad Schencke Herre zu Limpurg belehnt den Pfleger der armen Feldsiechen zu den liebenHerrn sant Lenhardt, der Cappeln zwischen Rotenburg und Gebsadel, mit drei Gütlein zu GcbsadclG. vif Samsstag nach sant Martinstag.
Vetter Apel und sein Sohn Jorg Vetter bekennen, dass sie für die Schäden, welche sie wegender Herzoge Ernst und Wilhalm zu Pyburkcli nahmen, bezahlt worden seien. Siegler: Michel derEmendorffer. Zeugen: Michel Amman und Pcrchtold Deufl'prunner. G. am Sonntag nach sand Mar-teins Tag, (c. S.)