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9. Sept.
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20. Sept.
Ertrag der St. Johannes Püxen daselbst bestimmt habe, und er für sich und seine Nachfolger in derPfarre sich verpflichte, obige Messe durch einen eigenen Priester täglich nach der Frühmesse lesenzu lassen, uud im Falle öfterer Unterlassung jedesmal ein Pfund Wachs in die Capelle St. Johanniszu Schärding zu zahlen. Würde aber in Folge durch Päbstc oder Bischöfe entstandener Irrungen dieMesse nicht gelesen werden können, so soll das dem jeweiligen Pfarrer zu Schärding in der Ein-nahme der Püxo keinen Eintrag thun. Mitsiegler: Iladmar der Aisterhaimcr, Probst zu Maysler,Domherr zu Passau, und Kirchherr zu Gmunden. G. am nächsten Montag nach St. Gilgentag.
Ludweig der Pienzenawer übergiebt dem Herzog Ludweig in Bayern, welcher die Veste,Stadt und Gericht Ilatenberg von ihm gelöst hat, alle Briefe welche er und sein seliger Bruder vomgenannten Herzoge erhalten haben, mit Ausnahme der Briefe die auf die Veste Ellkofen und auf ejnenHof zu Oettringen lauten. G. zu Wasserburg an unser frawn Abend alz sie geborn ward. (c. Sig.)
Ludweig Pienzenawer bekennt hinsichtlich der Taiding die kürzlich zu Chostnitz zwischenihm und dem Herzog Ludweig wegen Lösung des Gesloss und der Pfandschalt Ratemberg geschehenist, dass er sich hierin in die Entscheidung des Grafen Ludweig von Oetingen, des Sigmund Frawn_berger, Ulreich Riedrer, Ott Pienzenawer und des Ludweig ab dem Stain fügen solle. D. ib. et eod, d.
Graf Ludwig zu Oetingen, Hauptmann in Oberbayern, belehnt anstatt des Herzogs Ludwig inBayern, Pauls Schenken mit dem Haus zu Snaitpach und dem Hofgarten, dem Hof zu Aintlingcn unddem Gericht und drey Höfe daselbst, einem Hof zu Hausen, einer Hub zu Pünncnbacli und mitZehenden zn Hausen, Atmashausen, Pünenbach, Mcynbach, Gachenbacli, Westerhaim und Eisingcsdorf.G. an Montag nach vnser frawn tag Nativitatis. (e. S.)
Hans Layminger, Sigmund Frawnberger und Matheis von Karner kommen mit dem HerzogLudwig in Bayern dahin überein, dass die Ansprüche welche derselbe an ihre Freunde die Turnerwegen der Veste Wildenwart und wegen Geldschuld hat, von der Landschaft in Oberbayern ent-schieden werden sollen. G. zu Wasserburg am Suntag nach des h. Kreutz Tag als es erhöcht ward.
Hanns von Seckendorf! zu Brunne, und I-Ieincz von Seckendorlf, sein Bruder, bekennen, dassihnen Fridrich, Burggraf zu Nuremberg den Zehenten zu Niderndaehstcten zum Pergleins und ihrenTheil des Zehenten zum Dorfl'Iins, die sie bisher von ihm zu Lehen gehabt und nun an den Comen-thur zu Virnsperg und den deutschen Orden verkauft haben, gegen Lelienmaehung ihrer eigen Behau-sung und Baues zu Rospach und ihres Theiles an demselben Dorfe geeignet habe. D. eod. d. (c. 2 S.)
Johann Bischof und das Capitel zu Eystet bekennen, dass Ludwig und Johann Herzoge inBayern ihre Priesterschaft in Bayern, welche in Gehorsam des bisherigen Pabstes Gregor gestandenist, bestellt haben, nun dem Stift Eystet gehorsam zu seyn wie die andere Priesterschaft diesesStiftes, und verpflichten sich, diese geistlichen und weltlichen Priester desshalb weder mit Briefennoch Prozessen zu fordern noch sonst härter zu halten. Insbesondere sollen alle Collationes, Prüscn-
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