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1. April
Rudolf Preisinger der ältere Ritter zu Wollentzach und seine Hausfrau Anna Preisingerinübergeben an ihren Sohn Rudolf die Veste und Behausung Wollentzach. G. am Montag nach demh Ostertag. (c. 8 Sig)
4. April
Abt Eberhard zu Wessesprun beurkundet, dass Purckhart der ältere Hallder eine ewige Messein U. L. Frauen Pfarrkirche zu Weilhaim in der Art gestiftet habe, dass genannter Hallder uhd dessenErben derselben ewigen Messe rechte erbliche Lehensherren seyn, nach Erlöschen des HaiderschenNamens und Wappens aber die Lehenschaft an den Rath der Stadt Weilhaim übergehen soll. G. anPlincztag nach den heiligen Osterfeiertagen.
7. April
Hans Hunt bekennt, dass er von Frau Margret von Bruneck weiland Grätln zu Swarczbnrgdas Dorf Steinbach, und das Gericht und die Vogtei daselbst, mit allen dessen Rechten und Zuge-hörungen zu rechtem Mannlehen empfangen habe. G. an dem nehsten Suntag nach dem heiligenOstertage. (c. S.)
12. April
Die Gebrüder Liebhart und Erhärt werden von dem Rath zu Regenspurg auf 3 Jahre als Stadt-pfeifer bestellt, und erhalten Schilde mit den Stadtwappen, die sie allzeit tragen, aber nie versetzenoder sonst verthun sollen, und die der Rath bei ihrer Entlassung oder ihrem Tod und zwar jeden um2 Gulden einlösen soll. Von dem Haus an dem St. Gilgenhof zu Regenspurg, das sie gekauft haben,sollen sie Steuer, Wacht und alle übrigen Pflichten leisten, auch dasselbe nur einem angesessenenBürger der Stadt verkaufen oder versetzen. Siegler: Peter der Maller, Schultheiss zu Regenspurg,G. des Freitags in der andern Osterwoche, (c. S.)
15. April
Kathrei des Pechrär Tochter zu Lantzhut, schon früher von dem Rath zu Regenspurg aus derStadt verwiesen, aber auf Fürbitte ihrer gnädigen Frau, der Römischen Königin, wiederaufgenommen,nun neuerdings wegen schlechten Lebenswandel von dem Rath gefangen gesetzt, wird auf Fürbitteihres gnädigen Herrn, Herzogs Hainreich von Bayern, mit gesundem Leib und Gliedern entlassen, auf10 Meilen aus der Stadt und dem Burgfrieden verwiesen und schwört Urfehde. Siegler: Peter derMaller, Schultheiss zu Regenspurg. G. des Montags nach Tiburcii und Valeriany. (c, S.)
16. April
Ott der Grubmair von Regenstauff und seine Hausfrau von dem Rath zu Regenspurg auf10 Jahre und gegen halbe Steuer als Mitbürger aufgenommen, geloben eidlich, von da ohne dringendeUrsache und ohne Erlaubniss des Rathes nicht wegzuziehen, und bei ihrem Abzug alle die 10 Jahrenoch nicht gesteuerten Abgaben zu entrichten, auch nur durch die Richter der Stadt über allenfallsigoKlagen und Foderungen entscheiden zu lassen. Siegler: Herr Ludweig der Sitauer an der Ilawartt,Bürger zu Regenspurg. G, acht Tage vor St. Gorgen Tag. (c. S.)
88. April
Adelhait Hafnerin, Cuonrat Hafners, Bürgers zu Phullendorff, ehliche Tochter, heirathet frei-willig Cuonraten Sengen den jungen von Rengerswiler, einen Leibeigenen der Aebtissin Ursellen zuLindow, und ergibt sich desshalb mit Einstimmung ihres Vaters der genannten Aebtissin und deren