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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
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1414

Kiichler zu Fridburg ungeirrt auf dem Sündelpcrg jagen sollen. G. zu Purkhausen an lcter undPauls Tag. (c. Sig.)

29, Juni

Fflisabet, Pfallenezgräfynn hcy Rein und Herczogynn in Bayern, entlehnt von Rudolfen demTiirndl, Pfleger zu Starnberg, 400 Vngerischc Gulden, gegen einen jährlichen Zins von 40 Gulden,aus der Kastengült zu Starnberg, mitsammt den 20 Pfund Müncher Pfenningen, seiner Pürckhut.G. zu München an sand petern und an sand Paulstag. (c. S.)

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Ernst, Herzog in Bayrn, bekennt, dass all die Darleihen, die seine Gemahlin Frau Elisabet beiseinem Pfleger zu Starnberg, Rudolf dem Tiirndl, gemacht habe, zu seiner Nothdurft und mit seinemWillen geschehen seien und er diese Schulden, im Falle seine Gemahlin mit Tod abgingc, bezahlenwolle. D. ib. et eod. d. (c. S.)

4. Juli

Albrecht der Robel, von dem Rath zu ltegenspurg auf ein Jahr als Schütze und Diener gegeneigene Verköstigung aufgenommen, verpflichtet sich zu treuen Diensten. Der Rath soll das Recht,ihm halbjährig zu künden, und sein Ross und Harnisch für empfangenen Sold als Pfand haben. G, anSt. Ulreichs Tag des heiligen Bischofs, (c. S.)

9. Juli

Elisabef, Pfallenezgräfynn bey Rein und Herczoginn in Bayern, welche Rudolfen dem Turndl,Pfleger zu Starnberg, 240 Vngerischc Gulden schuldig ist, bekennt, dass er selbe bei Nichtbezahlungauf künftige Weihnachten aus der Pflege zu Starnberg einzunehmen das Recht habe. G. an Montagvor sand Margreten tag. (c. S.)

10, Juli

Albrecht von Tanliain wegen seiner Schuldfoderungen, die er an die Herzoge in Paigern,Gebrüder Stephan und Fridrich, und an den Sohn des Erstem, Herzog Ludwig, wegen seines VettersAlbrecht von Tanliain sei. und seiner selbst wegen zu machen hatte, von Sytz Marschalk zu Obern-dorlf dem Jüngern, Vizedom in Obcr-Paigern, nacli Werd vorgeladen aber auf dem Weg dahin vonJörg Hiil und Erhärt dein jungen Ersslinger gefangen genommen, begibt sich nach seiner Freilassungneuerdings nach Werd, vergleicht sich allda mit Herzog Ludwig und verzichtet auf seine 2 Drilt-theile seiner Schuldfoderungen, sowie auf seine 2 Drittheile seines Guthabens von 1500 Guldenjährlicher Gilt und will sich mit dem begnügen, was Die von Laugingen, Werd und Hochstettenhierüber aussprechen werden. Auch übergibt er die Schuldbriefe von 1500 11. jährlicher Gilt undvon 1200 Ungrischen Gulden, wovon ein Drittheil den Gebrüdern Cunrat und Hanns den Harschemgehört, dem Herzog Ludwig Behufs der Hinterlegung in der Stadt Uhne. Mitsiegler: die GebrüderHarscher und die vesten Herren, Ritter Cunrat von Berge, die Gebrüder Walther und Wolf vom Stainvom Rechtenstain und Hainrieh der Bücher zu Ehingen. G. an dem nächsten Aftermontag vorSt. Margarethen Tag. (c. 7 S.)

13, Juli

Sigemund römischer Kunig bestätigt dem Grafen Johann von Helfenstein alle Freyheiten, Rechteund Privilegien welche derselbe von den römischen Kaisern und Königen hergebracht hat. G. zuStrassburg an Margreten Tag.