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21. Juni
Enndres zu Günssegk macht seinem Herrn, dem Ilalbritter, Berchtold vom Stain, sein Gut zuGünssegk vogtbar und soll dafür dem Ilalbritter für Schutz und Schirm 10 Schilling Hüller jährlichentrichten. Siegler: der Ehrbare, Ilainrich der Faynagk, Bürger zu Memmingen. G. an sant Johannstag ze Sybenden, (c. S.)
30. Juni
Herr Hanns vom Wolfstain llilter quitlirt seinen Oheim Hanns Eglolfstainer um 100 Rh. Guldendie er von Herzog Ernsts und Wilhelms wegen bezalt hat. G. Freitag nach Johannes Tag.(Tom. Frivil.)
1. Juli
Johannes Pfalzgraue bey Rein antwortet dem Rnthe der Sladt Xuremberg wegen der Fehdemit Ilylpolt Frawnberger zu Prün, dass er denselben nächsten Sonntag vor sich und seine Riitlie inLengveit beschieden habe, um eine gütliche Vereinigung zu versuchen, und begehrt schriftlicheAeusserung, dass Frawnberger und wer mit ihm reitet, zwei Tage vor dem anberaumten Tage, dieDauer dieses Tages und zwei Tage nach demselben Sicherheit habe. D. Sultzbach an Samptztagnach Petri et Pauli Apostolorum,
4. Juli
Die Gebrüder Sigmund und Ilaubt und ihr Vetter Heinrich, zu Pappenheim Marsclialke desheiligen Römischen Reiches, bekennen, dass Herr Vlrich, Abt zu Sand llaymeran zu Regenspurg undder Convent daselbst auf ihr Ansuchen dem Gotteshaus und Convent Augustiner Ordens zu Pappen-heim ihren Theil des Zehents zu Trummetzheim gefreit und geeignet und sie denselben dafür dieLehenschaft über ihren Hof zu Wickgenmarter, ihren Hof zu Zimmeren, ihren Hof zu Vbermantz-hofen, ihren Hof zu Weilhaim und über das Kirchenlehen zu Trumraetzheim eingeriiumt haben.G. an Sand Vlrichs tage des lieyligen Bischofs, (c. 3 S.)
ß. Juli
Maister Hanns von Choburkch reversirt als von dem Rath der Stadt Regensburg aufgenommencrNachrichter und Henker. Siegler: Peter der Müller, Schultheiss zu Regensburg. G, dez nächstentags nach saiul Ulreichs tag.
7 . Juli
Albreclit Herzog zu Oesterreich bestätigt dem Bischof Albrecht und seinem Gotteshaus zuRegenspurg die Gnade, dass dieselben jährlich 2 geladene Schelf mit Wein, 100 Mutt Getrcids und10 Hawscn zu ihrer Xolhdurft auf dem Wasser oder Land durch des genannten Herzogs Gebietmaut- und zoll-frey hinauf führen dürfen, dann dass dieselben ihr Speis, Kost und Xolhdurft ihresHauses zwischen Pechlarn und Wien auf und ab gleichfalls Zoll- und Maut-frey bringen mögen.G. zu Wien am Freytag nach Ulreiclis Tag. (c. Sig)
9. Juli
Ernst und Friederich Herzoge zu Oesterreich bekennen, dass ihr Schwager und Oheim SigmundR mischer Künig zwischen ihnen und den Herzogen Ernst und Wilhalm von Bayrn, um aller StösseKriege und Missliellungcn wegen, einen schlechten getreuen Frid von heute bis Margaret über einganzes Jahr gemacht hat. In dieser Zeit soll der lange Sawm und die Silberstange ohne Irrunggehen, die obgenannten von Bayrn sollen des Rörelsalzes auch nicht wehren, besonders sollen denKlöstern und Prälaten zu beider Seite ihr Nutz, Güter, Wein und Gült dieselbe Zeit folgen ohne