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26. Mai
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30. Mai
7 . Juni"
Steffen von Abbsperg, Landrichter zu Nuerenberg beurkundet, dass Scyfs Jude, des RenditenEidam zu Nuerenberg, eine Schadens-Ersatzklagc von 100 Mark Silbers gegen llennan Truchsess zuRötenbach und auf dessen Behausung daselbst'wegen einer Bürgschaft, die dieser für Hans Vortschgeleistet, ervollet habe, und gibt ihm mit dem Beyfügen Nutz und Gewähr an dieser Behausung sammtZugehörung, dass er und seine Helfer, was sic an den crklnglen Gütern thäten, weder bessern nochbüssen sollten, man ihm auch vom Gerichte zu Schirmern geben werde, wen er begehre. G. amDynstag nach sant Vrbanstag.
Jobst und Görg Herren zu Abensperg verkaufen die Ilofmarken und Tafernen zu Päfendorffund Hellchenpach , 2 Höfe zu Wolfertau und Haferndorff, den Zehend zu Pätendorff und Chrumbpnchund 1 Pfund Pfenning jährlicher Gült auf der Mühle zu Preppach an Ulrcich den Ebran zu Wildcn-bergk um 1000 Gulden. Mitsiegler: Hadmar der ältere von Labor, der Verkäufer Vetter. G. desEritags nach dem Aufferltag. (c. 3 Sig)
Steffan von Abbsperg Landrichter zu Nurenberg bestätigt die von Wilhelm von Leonrode Techan tauf dem Tum in "Eystet getroffene Entscheidung, dass der Bischof Friedrich daselbst der Ansprücheledig seyn soll, welche an denselben von Rüdiger dem üyetenhover wegen einer zum Marschalkamtegehörigen ßurghut zu Arbcrg und wegen Verpflegung seiner Knechte gemacht worden sind.D. eod. d. (c. Sig )
Henrich Russ von Plauwen der Jüngere Herr zu Graycz vereiniget sich mit Johannsen Lant-graffen zum Luchtenberg wegen Schadenforderung, die er an denselben zu machen Recht hat vonwegen der Niederlage, welche seine Leute im Zuge gegen Bayern für den Landgrafen erlitten, also,dass der Landgraf ihm nicht mehr als 1401) Rheinische Gulden schuldig seyn soll. Mitsiegler: Hein-rich Herr zu Plauwen der ältere. G. am neschtcn Dinslag vor dein heiligen Pflngstag. (c. 2 S.)
Hans vom Degenberg Vizdom zu Amberg einerseits, dann die Gebrüder Conrad, Niklas undEberhart die Nusperger zu Chalmbcrg anderseits vereinigen sich dahin, dass sie wegen ihrer Ansprücheauf die von ihrem seligen Vetter Steffan Degenberger [unterlassene Habe in 14 Tagen vor die herzog-lichen Rälhe nach Straubing kommen sollen, und dass, bis sich das Recht vollendet hat, ihr VetterPeter Valkchenstciner die Veste Alten-Nusperg innc haben soll. G. am h. Plingstabend. (. Sig.)
Heinrich Aufsäzzer, welcher in das Gefängniss der Stadt München gekommen war, von solchesHandels wegen, den er lange Zeit mit der Geissin von Augspurg gehabt, schwört, nachdem er aufVerwendung des Handwerks der Kiirsncr zu München von Veit dem Ahamer Viezlurn in obern ßayrenledig gelassen worden war, Urfehde und gelobt eine ganze Meile Wegs von München entfernt zubleiben und wegen des verlaufenen Handels sich an der Geissinn von Augspurg nimmer mehr zurachen. Siegler: Hans der Ilolczhamcr. Zeugen: Stephan Rot, Hanns Koppel, beide Bürger zuMünchen. G. dez Suntgz Sande Trinitatis, (c. S.)