93
1411
29. April
29. April
»
1. Mai
4 . Mai
9. Mai
il. Mai
12. Mai
Jorg Bischof von Passaw, dem sein Kapitel erlaubt hat den Zehent zu Stain, zu Krcmbs, zuRadendortT, zu Strctzning und zu Gcrerslorff, das Zehenthaus zu Stain und die zwei Weingärten,genannt der Griesperg und die Widern fiir eine Schuld von siebentausend hundert und fünfundachtzigGulden an die Gebrüder Kaspar und Gundaker die Starhenberger zu versetzen, weist dem genanntenKapitel diese Summe auf seiner Maut zu Passaw an. G. ze Passau an Eritag nach sand Jorgentag.
Beatrix die Iglinn, Klosterfrau zu Geysenvelt bekennt dass ihr die Stadt Regensburg fünfSchilling zehen Pfcning Rcgensb. Münz jährlicher Gült, die sic von den Fürsten ze Payrcn aus denFleischpenken zu Regensburg hat, bezahlt habe. Sieglerin: Margret Abtessin zu Geysenvelt. D. eod. d.
Andres Piintzinger zum Rossstein sagt die Stadt Regensburg aller Voderungen und Zusprüchelos, die er an selbe der Schäden wegen gemacht hatte, welche er genommen, als sic vor dem Ross-stein brannte. 1). eod. d. £c. S.)
Wilhelm von Bibrarn, Comenthur des deutschen Haus zu sand Gilgen zu Regensburg und dioBrüder daselben quittiren den Rat der Stadt Regensburg um hundert acht Pfund Rcgensb. Pfening,die sie iärlich aus der Stadt Karner haben. G. an sand Walpurgen tag,
Johann Herzog in Beyern trifft zwischen dem Herzog Heinrich und den Gebrüdern Jobst undJörg von Abensberg folgende Uebereinkunft: Alle Feindschaft zwischen dem Herzog Heinrich und denGebrüdern von Abcnsperg, welche des genannten Herzogs Diener Ulrich Busch gefangen hatten, sollgänzlich aufhören; Ulrich Busch soll der Eigenschaft darum ihn die Gebrüder von Abcnsperg in An-spruch genommen und gefangen haben, gänzlich ledig seyn, und eben so sollen auch die Bürgenledig seyn, welche sich den Abenspergern für genannten Busch um 4000 Gulden verbürgt haben;letzterem soll wegen des Verlustes, den er in der Veste Alten-Eglofsheim erlitten hat, keine Foderungzustehen, und derselbe soll auch den Gebrüdern von Abensperg die 800 Gnlden welche sie ihmschuldig sind, noch ein Jahr ohne Anfoderung belassen. G. zu Regenspurg am Montag nach Wal-purgen Tag. (c. Sig.)
Stephan Herzog in Bayrn verspricht dem Ritter Hans von Hausen gesessen zu Constein jene500 Gulden, welche derselbe fiir ihn Dietrichen von Iläehssenacker bezahlt hat, bis kommenden Licht-messtag zu entrichten. G. am Sampstag nach des h. Creutz Tag als es funden ward. (c. Sig.)
Heinrich Herzog in Bayern ertheilt dem Domprobst und dem Domcapitel zu Freysingen dioWeisung, die ihm jährlich am Jörgen Tage von wegen der Vogtey zu entrichtende Gült, seinemKästner zu Landshut Michel dem Schönnperger einzuantworten. G. zu Landshut am Montag nachCantate, (c. Sig.)
Heinreich, Pfalzgraf zu Kernden, ertheilt den Bürgern der Stadt Augspurg freies Geleit undSicherheit in seinen Landen, so dass selbe ungehindert Handel treiben und in die wälsehen Länderziehen mögen. G. zu Lüntz an St. Pangretzen Tag. (c. S.)