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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
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141012. Aug.

18. Aug.

19. Aug.

20, Aug.

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Anna PreysV.igerin und Heinrich Preysinger verkaufen an Apel von Seckendorff zu Birckenfelsund dessen Erken alle ihre Leute, Gült, Güter, Zinsen, Renten, Vogthey und das Ualsgericht in demMarkt und in der Mark zu Pechhofen, den Weyher und das Fischwasser daselbst, das Fischwasserzu Pruck und sechs Tagwerk Wiesen, genant die Fronwyse, für 1135 Gulden Reinisch. Bürgen: Jörgvon Seckendorf, Ritter zu Gnetzheim, llans von Lenterslieim zu Mur und Hans Holtzinger zu Arberg.G. an dem ncchsten Dinstag nach sand Lorentzen tag. (c. 5 S.)

Gabriel der Riedler Bürger zu München übergiebt an die geistlichen Herren sand FranzissenOrdens zu den Barfüssern in München ein Gütl auf dem flserrain zu Nydervergen, einen guideinKelcb, ein Messpucb, ein weisssammtnes und ein seidenes Messgewand, und den von ihm errichtetenAltar Salvatoris Omnium Sanctorum mit einer grossen Tafel darauf, dagegen dieselben den Jahrtagfür seinen seligen Diener Ulreich begehen sollen. G. am Eritag vor Bartholomei. (c. Sig.)

Bischof Albrecht zu Bamberg vereinigt sich mit dem Domcapitel wegen der Gebrechen, diedas Stift durch grosse Schulden, Krieg und andere Sachen leidet, auch wegen der 2 Päbste zu Rom,die das Stift berühren, dadurch die Verwaltung des Stifts grosse Arbeit und Mühe fordert, in nach-stehenden Puncten: setzen der Bischof und das Kapitel den Grafen Berchtold Herrn zu Hennenbergund den Johann von Biirn Domherrn und Probst zu S. Stephan daselbst zu Pfleger des Stifts Bam-berg mit der Macht und Gewalt, alle Stifts Angelegenheiten auszurichten; behiilt der Bischof auf6 Jahre für sich Gicli und Schesslitz, Vorcheim Stadt und Veste und Rewt mit allen Rechten undZinsen, und sollen ihm noch 2000 Gulden vom Umgeld, der Wage, von dem Kammeramte und vonden tausend Gulden, welche die Stadt Bamberg jahrl. g'iebt, nebst 6 Fuder Ebersberger Weins verab-folgt werden, davon er seinen Hof und Statum hier oder zu Kärnten halten soll, sonst aber mit allenandern Stiftsrenten nichts zu schicken haben; auch soll ihm, was aus dem Kasten zu Vorcheim ver-setzet ist, wieder geloset oder 600 Gulden jährlich dafür ersetzet werden, er hat alle Stiftsherrlich-keit als Lehen, geistliche und weltliche Gerichte, Wildbann und Geleit, doch mögen die Pfleger auchGeleit geben, wenn sie wollen; dann sollen dem Bischöfe noch alle Fischweide auf dem Gebirge undunten in den fliesenden Wässern, dann die See zu Memelsdorf seyn. G. dinstag nach vnser libenFrawentag Assumpcionis. (c. 4 S.)

Herzog Johanns von Beyern eignet dem Abte Jorgen zu Castell die Laber von da an, wo siein desselben W r eiher zu Weickenhoven geht, biss hinauf in den Furt unterhalb Dietkirchen, wo derWeg hinüber geht gein Frickenhoven. G. zu Lengveld, am Mitwochen nach u. 1. Fr, Tag Assurnp-tionis zu Latein, (c. S.)

Bcringer Haie, Wieland Swelher und Seitz Marschalk des Herzogs Ludweig in Bayern Rätheverpflichten sich, den Herzogen Ernst und Wilhalm zwischen hie und kommenden Michels T.igeinen unvermayligten Brief zu bringen worin Herzog Ludweig gelobt, die Hälfte des Weinzehendszu Haylbrunn den er von dem Grafen Eberhert von Wirtenberg gelöst hat, den Herzogen Ernst und