praesentatum ad rcctorem per obitum Ultimi possessori« Burkh. de Seckendorf vacantis ecclesiae inLangenzenn diocesis herbipolensis. D. Onoltzbach mensis May die Yicesiina nona. (c. S.)
Hans der Loterpekch zu Rotenfels und seine Schwester Elena, Ulrichen des' Grossen Hausfrauverkaufen an den Ritter Hans vom Degenberg Vitzdum zu Amberg die Veste Freymansperg und diedazu gehörigen Güter und Gülten zu Freindorf, Aynflrst, Weinzer, Swarzenstein, Gäkendorf, Ried,Viechten, Winkchling, Niderns wartzach, Puchperg und Täfertzried. Mitsiegler: Ulrich der Gross,Ilainrich Nothaft Vitztumb in Nidernbeyern, Uilbolt der Menndorifer, und Hans der Pawr. G. auf Mit-! wochen nach dem h. Pflngstag. (c. 5 Sig.)
Eberhart Bischof zu Augspurg ertheilt mit Einwilligung des Herrn Friderich Burggraf, Dom-probst, Vlrich Burggraf, Dechant und des ganzen Kapitels zu Augspurg seiner Stadt zu Fucssen zurAusbesserung des erlittenen Brandschadens folgende Gnaden: Von allen Häusern, Hofstätten, Gärten,Aeckcrn und undern Gütern, die ihm, seinem Gotteshause und seinem Kloster zufällig werden undim Burgrecht dortselbst liegen, sollen die Steuern erst einen Monat nach dem gewöhnlichen Stcuer-ziel entrichtet, der Stadt Fuessen unbeschränkte Bürgeraufnahme gestattet und dieselbe bei den altengewöhnlichen Steuern belassen werden. Ferner soll keiner seiner Pfleger oder Vögte zu Füsseneinen Bürger daselbst ohne Recht strafen und der Abt und Convent des Klosters zu Fuessen alleGüter, die im Burgrecht daselbst liegen, falls sie solche in der Zukunft kaufen, nach dem Stadtrechtversteuern. Schliesslich erlässt er der Stadt für alle Zeiten den Zins aus der neuen Mühle daselbstan dem Lech unter dem Kloster. Mitsiegler: Das Domcanitcl zu Augspurg. G. Am nechsten Sambs-tag vor dem Achtenden des hayligen Pflngstags.i
i Bischof Johanns zu Wirtzburg giebt als Lebenherr seinen Consens zu den von dem Burggrafen
j Friderich zu Nurcmberg dessen Gemahlin Elzbethen von Beyern für Wittum und Zugeld auf die| Schlösser, Städte, Märkte, Dörfer, Onolzbach, Kolbenberg, Lewtershausen, Swabach, Camerstein, Cadoltz-j bürg, Altenberg, Zenne, Hoheneck, Erelbach, Bergei und Bernheim verschriebenen 35000 11. an Ueim-steucr, 25000 fl. Widerlegung und 12000 11. Morgengabe, alles ungarische Gulden; dann bei Ver-rückung ihres Wittwenstuls die Städte und Schlösser Wassertruhendingen, Cunzenhawsen und Flüg-lingen mit einer Verschreibung von 20000 11. laut des Verweisungsbriefes zu Onolzbach Donnerstagin der h. Osterwochen ( 11 . April) d. J., dessen Zeugen sind Albrecht und Johannes von Huhenloch, [Friderich Schencke zu Limpurg, Heinrich von Dürwang, Walther und Erenfried v. Seckendorff, Wil- Iheim v. Mcyental der ältere, Vlrich v. Waldenfels und Kuntz v. Aufsezze. G. mit Wissen und Willendes Domcapitcls zu Wirtzburg am Suntag nach vnsers Herrn Leichnamstag. (c. 2 S.) j
Die Bürger von Passau kommen mit dem Herzog Heinrich in Bayern hinsichtlich der Zusprüche, idie derselbe an sie hat, dahin überein, dass in 4 Wochen der genannte Herzog in Braunau, sie abermit ihrem Bischof Jörig in Obernperg seyn sollen, wo dann der Bischof dem Herzoge den Sühnever-such antragen, wenn aber diese nicht zu Stande käme, die Entscheidung zu Obernperg durch genannten