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soll ihn zu freien Mannlehen zu verleihen, Bürgen die vesten Bitter: Albrecht von Vestenberg,Friedrich von Aufsezz und Hans von Vestenberg. G. am samstng vor Letare, (c. 4 S.)
27. März
Johann, Landgraf zu Lewthenberg und Graf zu Ilals, verleihet dem Hanns Streber, Bürger zuNürmberk den Zehent über das Dorf und Gut Funkendorf und ein Gütlein daselbst, so alles des Stre-bers ehliche Hausfrau Anna von ihrem Bruder, Heinrich den jungen Strohmayr zu Ambach, von lley-rathguts wegen erhalten hat, zu rechtem Mannlehen. G, zu Nürnberg, Dinstags nach dem SonntageLetare nach Mittervasten, (c. S.)
30. März
Erhärt Mugkentaler, Herzogs Ludwig Küchenmeister, und Margaret seine eheliche Hausfrau,bekennen dass ihnen Heinrich Probst und der Convent zu Sulnliofen das Dorf Mündelstetten verkaufthaben, und der Kirchensatz daselbst von dem Kloster nur nach ihrem Vorschläge geschehen solle.Mitsiegler: Hanns Reuter, Landrichter zu Hirschberg. G. des nechsten Freitags nach vnser liebenFrawen tag in der Vasten, (c. 2 S.)
1, April
Gregorius XII. papa, petente Ludouico Duce Bauariae, qui in divisione heredifafis paternae interse et Henricum, etiam ducem Bauariae, per Ducem Ilernestum et alias sex personas facta, enormiteret graviter se laesum esse sentiit, et ideo ad Rupertum, Romanum regem appellaverat, Episcopo Au-gustensi mandat, quatenus, si prefatus rex debite requisitus infra unum mensein a die requisitionis de-liberaverit cognoscere de hac causa partes ipsae coram supradicto rege eam prosequantur; alioquin au-tem de arbitrainento dicti Ilernesti summaric ac sine strepitu et ligura judicii se informet, et si repe-rerit, hoc arbitramentum praeter et contra debitam [formam pronuntiatum fuisse, idem arbitramentumnullum, ac nullius roboris fuisse et esse declaret et decernat. D. Anmini Kal. Aprilis.
1, April
Herzog Heinrich in Bayern verspricht dem bürgschaftsweise verschiedene Mahl versetzten Gä-rigen Aichperger im Moos, herzogl, Pfleger zu Landshut L und zu Oting, schadenlose Ledigung. G.zu Landshut an Suntag Judica. (c. S.)
1. April
Eberhart Graf zu Wirtemberg gelobt der Stadt Lindau, welche dem Bündnisse der schwäbischenReichsstädte beigetreten ist, die Artikel dieses Bündnisses eben so wie den andern Reichsstädten zuhalten. D. eod. die. (c. Sig.)
3. April
Fridrich Graf zu Otingen des römischen Königs Hofmeister, bekennt dass die Bürger von Lin-dau die 800 Gulden welche er aus kaiserlichem Auftrag von ihnen einzunehmen hatte, den Bürgernzu Costenz bezahlt haben. G. zu Coslenz am Zinstag nach Judica. C c - Sig.)
4. April
Die Bürger zu Lindau versprechen dem römischen Kunig Ruprecht, für ihn dem in Lindauansässigen Juden Samuel, genannt der Ryehc Samuel, auf nächste Pfingsten 650 Gulden und auf näch-sten Gallen Tag wieder 650 Gulden zu bezahlen. G, an Ambrosius Tag. (c. Sig.)