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1408.
Mauer bei Streytberg angefangen habe, um sich das Geleit anzumasseu, das ihm aber die Burggrafennicht gestatten wollten, und ihm Feind wurden, darum er zu Neydeck auf dem Schlosse belagert unddarin erworfen ward. Siegler Conrad Vatzenberger. G. Montag vor Sandt Paulstagbekerung. (c.S.)
24. Jan.
Barbara, Wittwe des Ritters Stephan von Appsbcrg bekennt, dass Bischof Ioliannes von Würz-burg ihr Namens des Endres von Sauwenzhcim 46 fl. ausbezahlt habe. Siegler: der Obigen IiruderPhilipp von Utenhofen. D. vigilia conversionis Pauli.
25. Jan.
Hans der Purnhauser zu Geysenveld bekennt, dass ihm die Abtissin Margret und der Conventzu Geysenveld ihr Haytzlehen zu Leibrecht verliehen haben, und verpflichtet sich dieses Lehen zurechter Zeit mit Ilaytzen und Uoltzhauen zu verwesen. Siegler: Perchtold der Ebenhauser zu Geysen-veld. G. an Pauls Tag als er wechert ward, (c, Sig.)
27. Jan,
Werntho de Preytenstein praepositus eeclesiae S. Mariae novi collegii Eysletensis monasterio S.Crucis in Pergen Eystetensis dyocesis parrochialem ecclesiam in Praytenbrunnen auctoritate apostolicain perpetuum incorporat. D. die vicesima septima mensis Januarii. (Instrum, notar.)
29, Jan.
Dyetrich Wildenstainer zu Wildenstain verkauft an seinen Vetter Hans von Wildenstain zuWildenstain und desselben Ehewirthin Margareth sein Fischwasser zu Obern Gundolflngen, einen Hofzu Newsess, und die Vogtey zu Newsess, da der Regenspurger aufsitzt. Mitsiegler: Die Bürger desMarktes Dietfurt, und Ulrich der Pokch Richter zu Dietfurt. G. des Suntags vor Liechtmess. (c. 3 Sig.)
30. Jan.
Ruprecht röm. König gebietet den Brüdern Fridrich und Wilhelm Markgrafen zu Myssen undLandgrafen zu Doryngen, seinen Oheimen, auf Anrufen der Burggrafen Iohanns und Friderich zu Nurem-berg seiner Schwäger wegen ihrer Ansprüche an dem Nachlasse des Markgrafen Wilhelm zu Myssen,ihres Oheims, auf dem zur gerichtlichen Verhandlung bestimmten Tage 4. Mai am königlichen Hofezu erscheinen, und befihlt dum Abte Vlrich zu Wiltzburg, diese Ladung zu verkünden. G. zu Mer-gentheim des nechsten Mondags vor vnser frauwentage Purificacionis,
1. Febr.
Bischof Albrecht zu Bamberg entscheidet zwischen Friderich Domherrn und Probst des Stifts zuTewrstat ausserhalb der Mauern zu Bamberg auf einer — dann dem ltathe und den Bürgern der StadtIlolfelt auf der andern Seite wegen des Forstes, Jungholz genannt, der zur Probstei zu Tewrstat ge-hört, nachfolgendes: sollen der Rath und die Bürger zu Holfelt den Forst innehaben, beforsten, be-liolzen und mit Förstern bestellen, die den Probste Eid ablegen sollen um den F'orst getreu zu be-wahren; dass sie den Forst nicht verkohlen, ausreuten oder an auswärtige Leute verkaufen, sondernnach Bedarf ihr Brenn- und Bauholz daraus nehmen; dass jeder Probst rechter Forstherr darüber seyn,auch alle Zeidelweid darauf haben soll; dass die Höfe zu Pilchendorf und andere Güter, die bisherForstrecht hatten, bei ihren Rechten und Gewonheiten bleiben; auch der Rath und die Bürger zu Ilolfeltdem genannten Probste und seinen Nachfolgern jährlich 20 Gulden rein, nürnberger Währung an Gold