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daß dann das Dcfinirte nicht aus diesen Bestandtheilen gebildetsein kann; denn in demjenigen, in welchen: die Thcile sind, mußnothwcndig auch das Gauze seiu, so daß also das Gauze nichtin Einem ursprünglich und zunächst wäre, sondern in Mehreren:.Wenn aber auch die Theile und das Gauze in Einen: zunächstund ursprünglich sind, so muß man doch sehen, ob sie etwa nichtin Einen: und demselben sind, ob vielmehr das Ganze in einen:Andern ist und die Theile wieder in einen: Andern. Ferner, obdie Theile mit dem Ganzen vergehen; es muß nemlich umgekehrtsein, so daß, wenn die Theile vergehen, auch das Ganze vergeht;wenn aber das Ganze vergeht, müssen nicht nothwcndig auch dieTheile vergehen. Ferner: ob das Ganze gut oder schlecht ist,die Theile aber weder das eine noch das andere, oder umgekehrt,ob die Theile gut oder schlecht sind, das Ganze aber keins vonbeiden; denn es kann weder aus etwas, was weder gut nochschlecht ist, etwas Gutes oder Schlechtes werden, noch aus Guten:oder Schlechtem etwas, was weder gut noch schlecht ist. Oder:ob das eine mehr gut ist als das andere schlecht, das aus beidenEntstandene aber nicht mehr gut als schlecht, wie z. B. wenn dieUnverschämtheit dargestellt wird als bestehend aus Muth undfalscher Einbildung. Denn der Muth ist mehr gut, als diefalsche Einbildung schlecht; es sollte also auch das aus beidenBestehende dem Mehr sich anschließen, und entweder schlechthingut sein oder doch mehr gut als schlecht. Man kann aber auchsagen, dieß sei nicht nothwcndig, wenn nicht jedes für sich gutoder schlecht ist; denn vieles Bewirkende ist au und für sich nichtgut, wohl aber mit Anderem vermischt, oder umgekehrt, jedes fürsich ist gut, gemischt aber sind sie schlecht oder weder gut nochschlecht. Am einleuchtendsten ist dieß beim Gesunden und Un-gesunden; es gibt nemlich Arzneimittel, welche sich so verhalten,daß jedes für sich gut ist, daß aber durch den Gebrauch einerMischung derselben etwas Böses entsteht.
Ferner: wenn etwas aus einem Besseren und einem Schlech-teren besteht, muß man sehen, ob etwa das Ganze nicht schlechterals das Bessere, aber besser als das Schlechtere ist. Es ist aberauch das vielleicht nicht nothwcndig, wenn nicht die einzelnen