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ihm ausgesagt würde, denn wenn „Mensch" ausgesagt wird, soist klar, daß der Unterschied eben der Mensch ist. Ferner ist zusehen, ob etwa der Unterschied nicht früher ist, als die Art; derUnterschied muß nemlich spater sein als die Gattung, aber früherals die Art.
Ferner muß man sehen, ob der angegebene Unterschied nochzu einer andern Gattung gehört, welche in der zunächst hergehö-rigen nicht enthalten ist und sie auch nicht enthält. Es ist nem-lich anzunehmen, daß ebenderselbe Unterschied nicht in zwei Gat-tungen gehört, welche einander nicht in sich begreifen. Sonstwäre die Folge, daß auch Eine und dieselbe Art in zwei Gat-tungen wäre, welche einander nicht in sich begreifen; denn jedervon den Unterschieden bringt die Gattung, der er angehört, mitsich, wie z. B. das auf Füßen gehende und das Zweifüßige dasThier mit sich bringt. Also von was der Unterschied ausgesagtwird, von dem wird auch jede, der beiden Gattungen ausgesagt.Also ist klar, daß die Art in zwei Gattungen wäre, welche ein-ander nicht in sich begreifen. Vielleicht ist es aber nicht unmög-lich, daß ebenderselbe Unterschied in zwei Gattungen gehört, welcheeinander nicht in sich begreifen, vielmehr muß man noch hinzu-setzen: welche auch nicht der nemlichen Gattung untergeordnetsind. Denn das auf Füßen gehende Thier und das beflügelteThier sind Gattungen, welche einander nicht in sich begreifen,und für beide ist der Unterschied das Zweifüßige. Also muß manhinzusetzen, daß beide auch nicht der gleichen Gattung unterge-ordnet sein dürfen; denn jene beiden sind der Gattung Thieruntergeordnet. Es ist aber auch klar, daß nicht nothwendig derUnterschied jede ihm eigenthümliche Gattung mitbringen muß, daes ja möglich ist, daß ebenderselbe Unterschied zwei Gattungenangehört, welche einander nicht in sich begreifen, sondern er mußnur die eine mitbringcn und die dieser übergeordneten Gat-tungsbegriffe, wie z. B. das Zweifüßige den Begriff des aufFüßen gehenden oder des beflügelten Thiers mit sich bringt.
Ferner ist darauf zu achten, ob das in einem Andern Sich-befinden als Unterschied des Wesens angegeben ist, denn es istdoch nicht anzunehmen, daß das Wo einen wesentlichen Unter-