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Beziehung; denn von den Gesichtspunkten, welche die richtigeFassung für die Behauptung bestimmen, werden die einen zeigen,daß das Eigenthümliche nur in dieser bestimmten Beziehung, dieandern, daß es schlechthin richtig bestimmt ist. Z. B. Wenn mansagt, dem Thier sei das eigenthümlich, daß es sinnliche Wahr-nehmung besitze, so sind hier die gegebenen Bestimmungen be-kannter, und daß sie dem Subjekt zukommen, ist bekannter, esist also beiden Beziehungen genügt, und somit ist in soweit dasEigenthümliche des Thiers richtig bestimmt, wenn man 'es in denBesitz der sinnlichen Wahrnehmung setzt.
Ferner muß man bei der Widerlegung darauf Acht haben,ob einer von den Ausdrücken, in welchen das Eigenthümliche an-gegeben ist, verschiedene Bedeutungen hat, oder ob überhaupt derganze Satz Verschiedenes bedeutet; in diesem Fall nemlich ist dasEigenthümliche nicht richtig bestimmt. Z. B. der Ausdruck „wahr-nehmen" bedeutet Verschiedenes, einmal ist er so viel als Wahr-nehmung besitzen, sodann so viel als: die Wahrnehmung gebrau-chen, also ist es nicht richtig, wenn man die Eigenthümlichkeitdes Thiers dahin bestimmt, daß es ein Wesen sei, welches vonNatur wahrnehme. Aus diesem Grund darf man also keinesAusdrucks sich bedienen, welcher in verschiedenen Bedeutungen ge-braucht wird, und ebenso wenig darf der Satz, welcher das Eigen-thümliche angibt, von dieser Art sein, denn das Vorhandenseinverschiedener Bedeutungen macht den Sinn unklar, insofern manbei der Behandlung des betreffenden Satzes nicht recht weiß, welchevon den verschiedenen Bedeutungen gemeint ist; dasEigenthüm-liche wird ja aber zum Zweck der Erkenntniß aufgestellt. Fernermuß nothwendig für die, welche in solcher Weise das Eigenthüm-liche bestimmen, eben hieraus eine Widerlegung erwachsen, wenninan nemlich bei dem dem Sinn nach auseinander gehenden Aus-druck den Syllogismus eben auf die Verschiedenheit der Bedeu-tungen berechnet. Bei der Behauptung muß man nun daraufAcht haben, daß nicht irgend ein Ausdruck oder der ganze Satzverschiedene Bedeutungen hat; dann ist das Eigenthümliche indieser Beziehung richtig bestimmt. Z. B. „Körper" bedeutet nichtVerschiedenes, ebenso wenig die Bestimmung: „nach oben am leich-