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welche das Eigenthümliche bestimmt ist, bekannter oder nicht be-kannter sind, als das Subjekt, welchem das Eigenthümliche zu-kommen soll, und zwar muß man bei der Widerlegung daraufsehen, ob die Bestimmungen nicht bekannter, bei der Behauptung,ob sie bekannter sind. Dafür, daß sie nicht bekannter sind, istder Gesichtspunkt maßgebend, ob überhaupt das Eigenthümliche,welches man aufstcllt, unbekannter ist als das, welchem das Ei-genthümliche zukommt; dann ist das Eigenthümliche nicht richtigangegeben. Denn die Aufstellung des Eigenthümlichen soll Er-kcnntniß bewirken und deßwegen müssen die dazu verwendetenBestimmungen bekannter sein, denn nur so ist es möglich, dieSache besser zu verstehen. Z. B. Wenn man sagt, dem Feuersei das eigenthümlich, daß es der Seele am ähnlichsten sei, so hatinan hier etwas verwendet, was unbekannter ist als das Feuer,ncmlich die Seele, (wir wissen ja doch mehr, was das Feuer, alswas die Seele ist), also ist die Bestimmung unangemessen, welchebesagt, daß das Eigenthümliche des Feuers das sei, daß es derSeele am ähnlichsten sei. Ein zweiter Punkt betrifft die Frage,ob das, daß das Eigenthümliche dem betreffenden Subjekt zu-kommt, nicht bekannter ist. Es muß nemlich das Eigenthümlichenicht nur bekannter sein, als dieses Subjekt, sondern auch das»ruß bekannter sein, daß es diesem Subjekt zukommt. Denn wennman nicht weiß, ob es diesem Subjekt überhaupt zukommt, sowird man auch nicht wissen, ob es dein Subjekt allein zukommt,also im einen wie im andern Fall wird das Eigenthümliche rur-klar sein. Z. B. wenn man behauptet, dem Feuer sei das eigen-thümlich, daß es dasjenige sei, in welchem ursprünglich die Seelesei, so ist die gegebene Bestimmung über das Feuer, daß in ihmdie Seele sei und daß die Seele in ihm ursprünglich sei, unbe-kannter als das Feuer, also ist es eine unrichtige Bestimmungder Eigcnthümlrchkeit des Feuers, wenn mau sie darein seht, daßes dasjenige sei, in welchem ursprünglich die Seele sei. Bei derBehauptung nun muß man darauf sehen, ob die über das Eigen-thümliche gegebenen Bestimmungen bekannter sind, und zwar be-kannter in den beiden angegebenen Beziehungen. Ist dieß der Fall,dann ist das Eigenthümliche richtig bestimmt in der angegebenen