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den Handlungen und Wirkungen kann man schließen auf dieSache, welche zu Grund liegt und von dieser wieder auf jene,denn beides wird Hand in Hand mit einander gehen. Z. B.wenn „gerecht" besser ist als „tapfer", so wird auch die Gerech-tigkeit vorzüglicher sein, als die Tapferkeit, und umgekehrt wenndie Gerechtigkeit vorzüglicher ist, als die Tapferkeit, so wird auch„gerecht" vorzüglicher sein als „tapfer", und so auch in andernFällen.
Ferner: wenn von zwei Dingen, welche einem dritten Gu-tes bewirken, das eine mehr, das andere weniger Gutes bewirkt,so ist das mehr Bewirkende vorzuziehen. Oder wenn dasjenige,auf welches es einwirkt, größer ist, so ist dieses Einwirkende auchgrößer'). Aber auch, wenn zwei Dinge vorzüglicher sind alsein drittes, so ist das, was in höherem Grad vorzüglicher ist,besser als das, was in geringerem Grad vorzüglicher ist. Ferner'dasjenige, dessen Mehr besser ist als das Mehr eines andern, istselbst vorzüglicher, z. B. Freundschaft im Vergleich mit Geld;das Mehr von Freundschaft ist nemlich vorzüglicher, als das Mehrvon Geld. Ferner dasjenige, welches man sich lieber selbst ver-schaffen möchte, als es sich voir einem Andern verschaffen lassen,z. B. Freunde gegenüber dem Geld.
Ferner kann man schließen aus der Beifügung, wenn nem-lich etwas, welches zu einem Dritten hinzugefügt wird, diesesDritte ganz vorzüglicher macht, als ein Anderes, welches ebenfallsmit demselben verbunden wird. Nur muß man sich hüten, daßman nicht diesen Satz anwendet auf solche Fälle, wo das gemein-same Dritte nur vou dem einen der hinzugefügten Dinge Ge-brauch machen kann, von dem andern aber nicht, und wo es nurmit dem einen irgendwie zusammenwirkt, mit dem andern abernicht. Z. B. man nehme Säge und Sichel zusammen mit derBaukunst: in dieser Verbindung ist die Säge vorzüglicher, schlecht-hin aber ist sie es nicht. Ferner wenn etwas, das zu einemKleineren hinzugefügt wird, das Ganze größer macht, als ein
i) Z. B. was aus den Geist wirkt, ist vorzüglicher, als was auf den Kör-per wirkt.