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wir einen geschwinden, wie die auf Zahlen gegründete Harmonikerklärt, ein spitzer Winkel dagegen ist ein solcher, welcher kleinerist als ein rechter, und ein spitzes Messer ist ein solches, welchesin einen spitzen Winkel ausläuft.
Ferner sind zu betrachten die Gattungsbegriffe dessen, wasdurch ebendasselbe Wort bezeichnet wird, ob sie nemlich verschiedenund nicht einander untergeordnet sind, z. B. das Wort „Esel"bedeutet einmal das Thier, sodann auch die Zugmaschine. Esist also hier der Begriff, welcher in dem Wort liegt, in jedemvon diesen Fällen ein anderer, in einem Fall bezeichnet man da-mit ein Thier von der und der Beschaffenheit, im andern eineMaschine von der und der Beschaffenheit. Sind aber die Gat-tungen einander untergeordnet, so ist es nicht nothwendig, daßdie Begriffe verschieden seien. Z. B. zu „Rabe" ist „Thier"und „Vogel" Gattungsbegriff. Wenn wir nun sagen, der Rabesei ein Vogel, so bezeichnen wir ihn ebendamit als ein Thier voneiner gewissen Beschaffenheit, also es werden beide Gattungsbegriffevom Raben ausgesagt. Ebenso auch, wenn wir sagen, der Rabesei ein geflügeltes zweifüßiges Thier, so bezeichnen wir ihn damitals einen Vogel und so werden also beide Gattungsbegriffe vomRaben ausgesagt und was sie bedeuten. Dagegen bei den Gat-tungen, welche einander nicht untergeordnet sind, trifft dieß nichtzu, denn wenn wir „Maschine" sagen '), so verstehen wir dar-unter kein Thier, und wenn wir „Thier" sagen, so meinen wirkeine Maschine.
Uebrigens gilt diese Bemerkung, daß man sehen muß, obdie Gattungen verschieden und einander nicht untergeordnet sind,nicht bloß dem eben vorliegenden Begriff, sondern auch dem ihmentgegengesetzten, denn wenn das Entgegengesetzte verschiedeneBedeutungen hat, so natürlich auch das, von welchem inanausgeht.
Es ist ferner von Nutzen, die Definition ins Auge zu fassen,welche man für das Zusammengestellte erhält, z. B. für „HellerKörper" und „Helle Stimme"; nimmt man nemlich das Eigen-
tz Wenn wir sagen: der Esel ist eine Maschine, resp. ein Thier.