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beste Steuermann und resp. Wagenlenker ist, so ist überhaupt injedem Gebiet der, welcher die Sache versteht, der Beste. DieInduktion ist überzeugender, deutlicher, verständlicher im Anschlußan die sinnliche Wahrnehmung, der Menge zugänglich. Dagegender Vernunftschluß ist zwingender und den Gegenbeweisen gegen-über wirksamer.
Dreizehntes Kapitel.
Von den Mitteln, die Schlüsse hervorzubringen.
Im Bisherigen sind die Bestimmungen gegeben über dieGattungen, von welchen die Beweise handeln und die Bestand-theile derselben; was nun weiter die Mittel betrifft, wodurch wirin den Stand gesetzt werden, die Vernunftschlüsse aufzufinden, sogibt es deren vier: 1. das Auffinden der Sätze, 2. die richtigeUnterscheidung der verschiedenen Bedeutungen, welche jedem ein-zelnen zukommen, 3. die Auffindung der Unterschiede, 4. dieUntersuchung des Aehnlichen. In gewissem Sinn kann man sagen,daß die drei letzteren Punkte es mit den Sätzen zu thun haben,denn bei jedem derselben läßt sich ein Satz bilden, z. B-: wün-schenswerth ist das Schöne oder das Angenehme oder das Nütz-liche, ferner: die sinnliche Wahrnehmung unterscheidet sich vomWissen dadurch, daß man das eine, das Wissen, wenn man esverloren hat, wieder gewinnen kann, die sinnliche Wahrnehmungaber nicht; ferner: das Gesunde verhält sich zur Gesundheit ebensowie das Kräftige zu kräftiger Beschaffenheit. Von diesen Sähenliegt dem ersten zu Grund die Verschiedenheit der Bedeutungen,dem zweiten der Unterschied, dem dritten das Aehnliche.
Vierzehntes Kapitel.
Auffindung und Eintheilung der Sätze.
Die Vordersätze also muß man auswählen nach den ver-schiedenen Bestimmungen, welche hierüber gegeben worden sind ");
tz Kap. 10,